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Skoda R200 Non-Fiction

Skoda-Sportwagen mit Audi-Power

Skoda R200 Non-Fiction, Concept, Audi R8, V8 Foto: Hoffmann & Novague 18 Bilder

Der Audi R8 mit V8-Motor ist tot. Es lebe der Audi R8. Zwei tschechische Designer haben aus dem ausrangierten Supersportler den Skoda R200 geformt. Der soll an eine ganz bestimmte Rallye-Ikone erinnern, die 2015 ihren 40. Geburtstag feiert.

 

17.04.2015 Roman Domes Powered by

Mit seinem Vorbild aus dem Jahr 1975 hat der Skoda R200 Non-Fiction eigentlich nur zwei Dinge gemeinsam: die runden Frontscheinwerfer und das Spoilerbürzel am Heck.

Skoda R200 Non-Fiction hat den Motor in der Mitte

Die hatte auch schon der Skoda 130 RS, als er vor 40 Jahren zum ersten Mal Asphalt unter seinen Reifen spürte. Angetrieben von einem 1,3 Liter kleinen Motor mit erstaunlichen 140 PS erreichte das Rallye-Ass eine Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h, meistens aber aufgrund der kurzen Gangübersetzung etwas weniger. Dabei saß der Motor nicht – wie etwa bei Audi üblich – auf der Vorderachse. Der Skoda 130 RS war wie der Porsche 911 ein Heckmotor-Sportwagen.

Der Skoda R200 Non-Fiction hat den Motor mitten im Auto, hinter Fahrer und Beifahrer sitzen und zählt damit zur Kategorie der Mittelmotor-Sportwagen. Der 4,2-Liter-V8, der im neuen Audi R8 nicht mehr erhältlich ist, leistet 420 PS. Für Sportfahrer ganz besonders interessant: die manuelle Sechsgang-Schaltung mit sichtbarer Schaltkulisse. Sie ist an den bekannten Quattro-Antrieb gekoppelt.

Der Innenraum entspricht in weiten Teilen dem des Audi, einzig Logos und Embleme wurden geändert, Carbon wurde hinzugefügt. Türschlaufen ersetzen die regulären Türgriffe.

Blickt der R200 aus Bentley-Augen?

Ganz anders das Äußere des Skoda R200. Während im Profil noch Ähnlichkeiten zur Basis zu erkennen sind, fällt die Frontpartie aus dem Rahmen. Steil abfallend will sie nicht so recht zum Rest des wertig aussehenden Sportwagens passen. Die runden Frontleuchten sehen aus, als wären sie gerade eben erst aus einem Bentley Mulsanne stibitzt worden, während der Splitter wie der des Ferrari 458 aussieht.

An der Heckpartie ähnliches Spiel: Sie sieht aus wie eine Kreuzung aus Noble M600 und Lamborghini Gallardo-Rückleuchten in Pfeiloptik. Zwei, rechteckig bis trapezartig geformte Auspuffblenden entlassen die Abgase des V8-Motors in die Umwelt.

Der Skoda R200 Non-Fiction wird Gerüchten zufolge auch in eine Art Serienproduktion gehen. Angeblich sollen ein bis zwei Fahrzeuge monatlich entstehen – maximal jedoch 24 Stück. Wer den Prototypen begutachten will, sollte nach Prag reisen. Dort steht das Einzelstück vom 15. April bis zum 11. Mai 2015 im DOX Centre for Contemporary Art.

Und was kostet der Skaudi, wenn er in Serie gebaut wird? Etwa 255.000 Euro - das dürfte dann doch nur für Sammler interessant sein. Genau wie auch der Skoda 130 RS. Den gab es aber öfter: Man schätzt, das mehr als 150 Exemplare gebaut wurden.

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