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Skoda Rapid auf dem Pariser Autosalon

Das ist der Preisbrecher in der Kompaktklasse

Skoda Rapid Foto: Skoda 44 Bilder

Der Skoda Rapid wird ab Herbst 2012 des Jahres den deutschen Automarkt zum Kampfpreis von gut 14.000 Euro entern und damit die Konkurrenz aus Korea das fürchten lehren. Positioniert wird der Skoda Rapid zwischen dem Fabia und dem Octavia. Nun hat Skoda die ersten Fotos des Serienmodells freigegeben, seine Premiere feiert der Skoda Rapid auf dem Pariser Autosalon 2012.

19.06.2012 Holger Wittich

Optisch bleibt der Skoda Rapid eng verwandt mit der Studie MissionL. Der Kühler zeigt sich im neuen Skoda-Stil -  schmale Scheinwerfer flankieren ihn. In der unteren Schürze sind ebenfalls schmale Nebelscheinwerfer und ein Wabengrill untergebracht. Auch am Heck bleibt der Skoda Rapid seiner Studie treu und kommt mit fast quadratischen Leuchten, einem massigen Stoßfänger und einem kurzen Kofferraumdeckel daher; unter dem finden immerhin 550 Liter Gepäck Platz.

Zwei Motoren zum Marktstart des Skoda Rapid

Unter der Klappe an der Front kann der Kunde zum Markstart zwischen zwei Motoren wählen: Ein 1,6-Liter mit 105 PS und ein 1,6-Liter mit 105 PS - wahlweise als Diesel oder Benziner. Die maximalen Drehmomente betragen voraussichtlich 153 beziehungsweise 250 Nm. Später wird das Motorenprogramm noch mit kleineren aufgeladenen Aggregaten und einem optionalen Doppelkupplungsgetriebe aufgepeppt werden. Dann kommen der 1,2-Liter-Dreizylinder mit 75 und der 1,2-Liter-TSI mit 85 oder 105 PS sowie der 1,4-Liter TSI mit 122 PS zum Einsatz

Skoda Rapid 1:37 Min.

Rapid wird nicht so edel wie Octavia

Der neue Skoda Rapid, der nicht in Indien vom Band läuft sondern im tschechischen Mladá Boleslav, misst 4,48 Meter in der Länge und 1,71 Meter in der Breite. Er kommt auf eine Höhe von 1,46 Meter und wird über einen Radstand von 2,60 Metern verfügen.

Okay, der neue Skoda Rapid, der auf der verlängerten Fabia-Plattform basiert, wird nicht so edel daherkommen wie ein Octavia. Das gilt für die Materialanmutung der Kunststoffe im Cockpit ebenso wie für den einen oder anderen Knopf oder Schalter. ABS, ESP und Airbags gehören jedoch zur Serie. Auch eine Mehrlenker-Hinterachse ist für den Preis nicht zu haben. Erst ab dem mittleren Ausstattungsniveau wird es Leichtmetallfelgen geben.

Skoda Rapid als Kombi-Coupé zur IAA 2013

Die Aufgabe des Skoda Rapid besteht jedoch nicht darin, Octavia-Kunden von einem günstigeren Modell zu überzeugen, sondern eine Alternative für preissensible Kunden zu bieten, die bislang bei Hyundai, Chevrolet oder Dacia zugegriffen haben.
 
Trotz aller Abgrenzung zum Octavia wird Skoda beim Gesamtpaket des Rapid aber keine faulen Kompromisse machen. So wird in der Limousine das skodatypische Raumgefühl mit viel Beinfreiheit hinten zur Verfügung stehen. Eine weiterer Karosserieform wird der Rapid zum Marktstart zunächst nicht haben. Auf der IAA 2013 wird jedoch der Skoda Rapid Spaceback - ein Kombi mit Coupé-Anleihen - präsentiert.

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