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Skoda Superb im Vergleich

Großer Tscheche gegen große Konkurrenz

Skoda Superb Foto: Skoda 38 Bilder

Skoda will den neuen Superb weiter oben positioniert sehen als bisher. Wir vergleichen den Superb mit Wettbewerbern aus dem Premiumsegment sowie dem Konzernbruder Passat.

05.04.2015 Uli Baumann

Der neue Skoda Superb stößt im Markt auf großes Interesse. Die Neuauflage bietet modernste Technik und noch mehr Platz zu attraktiven Preisen. Auch wenn man es aus dem VW-Konzern nicht offiziell hört, soll der neue Superb durchaus auch Kunden von Premium-Marken locken. Anlass genug um den Tschechen auf Basis der bereits bekannten Fakten und Daten mit den potenziellen Wettbewerbern zu vergleichen. Als Ausgangsobjekt haben wir den ab April bestellbaren Superb 2.0 TSI mit 220 PS, 350 Nm Drehmoment, Sechsgang-DSG und Vorderradantrieb sowie der Topausstattung L&K gewählt.

Zum Preis von 39.750 Euro tritt der Skoda Superb so unter anderem serienmäßig mit einer Lederausstattung, adaptiven Dämpfern, einer Soundanlage, Parksensoren vorne und hinten, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Multikollisionsbremse, Citynotbrems-Assistent, Bixenonscheinwerfer, 2-Zonen-Klimaanlage, Tempomat, beheizten und elektrisch einstellbaren Vordersitzen mit Lendenwirbelstützen, Fahrprofilschalter und Smartphoneeinbindung an.

Zudem bietet der Tscheche eine Spurtzeit von 7,0 Sekunden, eine Höchstgeschwindigkeit von 243 km/h sowie eine Kofferraumvolumen, das von 625 bis 1.760 Liter variiert.

Wenden wir uns dem Konkurrenten aus dem eigenen Konzern zu. Der VW Passat teilt sich mit dem Superb die technische Plattform und kann so auch mit dem gleichen Antrieb aufwarten. Bei den Fahrleistungen hat der Wolfsburger hauchdünn die Nase vorn. Er spurtet in 6,7 Sekunden und erreicht maximal 246 km/h. Beim Ladevolumen schlägt die Nadel aber schon deutlich zum Skoda aus. 586 bis 1.152 Liter nennt VW für die Passat Limousine. Um den Skoda zu bedrängen, müsste man schon zum Kombi greifen - der kann mit 650 bis 1.780 Liter aufwarten. Zu haben ist der Passat als Comfortline (ab 37.425 Euro) und als Highline (ab 40.025 Euro). Für den direkten Vergleich haben wir uns die Topausstattung angesehen.

So bringt der Passat nur 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit, kann aber mit Voll-LED-Scheinwerfern glänzen. Den Innenraum werten vielfach einstell- und beheizbare Komfortsitze auf, Leder tragen aber nur der Schaltknauf, das Lenkrad und die Sitzwangen. Dafür kann die Klimaanlage aber 3 Zonen ansteuern. Bei den adaptiven Dämpfern, der elektronischen Quersperre, Multikollisionsbremse, Parkpiepsern und City-Notbremsassistent herrscht Gleichstand. Beim Radio fährt der Passat nur mit der Standardversion vor.

Der nächste Schwenk führt uns zu den Premiumanbietern Audi, BMW und Mercedes. Weil der Superb von seinen Abmessungen in allen drei Fällen näher an den jeweils größeren Baureihen liegt, haben wir uns für den A6 und gegen den A4, für den 5er und gegen den 3er sowie für die E-Klasse und gegen die C-Klasse entschieden.

Premiummodelle mit Sparausstattungen

Beim Audi A6 fiel die Wahl auf den 1.8 TFSI Ultra mit 7-Gang-DSG, 190 PS und 320 Nm zum Grundpreis von 40.650 Euro. Der spurtet in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 233 km/h. In dieser Basisversion bringt der A6 unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Xenonscheinwerfer, Standardsitze mit Stoffbezug, einen Lederschalthebel, eine Klimaautomatik, ein MMI-Radio mit CD-Laufwerk und Farbdisplay, einen Tempomat, Drive Select und Pre Sense Basic sowie eine elektronische Differenzialsperre mit. Wenn es um das Gepäck geht, nimmt es der A6 mit 530 Liter auf (umlegbare Rückbank kostet Aufpreis).

Auch bei BMW findet sich kein direkt vergleichbarer Antriebsstrang, so haben wir uns für den 520i mit 184 PS und 270 Nm Drehmoment entschieden. Der beschleunigt den 5er in 7,9 Sekunden auf 100 km/h und ermöglicht maximal 233 km/h. In der Version mit Achtgang-Automatik werden dann wenigstens 43.450 Euro fällig. Serienmäßig rollt der 520i auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, trägt elektrisch einstellbare Stoffsitze ohne Sitzheizung, eine Zwei-Zonen-Klimaanlage, einen Tempomat mit Bremsfunktion, Xenonscheinwerfer sowie ein CD-Radio. das Ladevolumen liegt bei 520 Liter (umlegbare Rückbank kostet Aufpreis).

Kaum opulenter tritt der E250 an, der die Marke Mercedes in unserer Betrachtung vertritt. Mit 211 PS und 350 Nm liegt er fast auf Skoda-Niveau. Ausgerüstet mit einer Siebengang-Automatik spurtet er in 7,4 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 243 km/h. Auch hier beinahe Skoda-Niveau. Beim Grundpreis von 47.481 Euro übertrifft der Schwabe den Tschechen dann aber deutlich. In Sachen Serienausstattung bringt der E250 16-Zoll-Alufelgen, einen Tempomat, elektrisch einstellbare Stoffsitze, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer, ein CD-Radio mit 7-Zoll-Display, Pre-Safe, Kollisionswarnung inklusive adaptivem Bremsassistent und einen Müdigkeitsassistent mit. Ins Heck packt der Benz 540 Liter (umlegbare Rückbank kostet Aufpreis).

Fazit:

Am nächsten dran am Skoda Superb ist sein Schwestermodell Passat - sowohl beim Preis, als auch bei der Ausstattung. Die drei Modelle der Premiumanbieter liegen beim Preis mitunter deutlich über dem Tschechen, bieten schwächere Antriebe und eine deutlich magerere Serienausstattung. Von den Differenzen bei den Platzverhältnissen wollen wir gar nicht reden. Hier bildet der Superb eine Klasse für sich. Allerdings bieten A6, 5er und E-Klasse nach oben hinaus bei Ausstattung, Antrieben und Sicherheitssystemen Möglichkeiten, die Skoda auch mit viel Geld und guten Worten nicht erfüllen kann.

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