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Skoda und Abwrackprämie

Skoda erwartet wenigstens zehn Prozent höheren Jahresabsatz

Foto: Skoda 4 Bilder

VW-Tochter Skoda rechnet nach dem Erfolg durch die Abwrackprämie auch im Gesamtjahr mit einem deutlich höheren Absatz in Deutschland.

08.04.2009 Jens Katemann, Jens Dralle

Skoda-Deutschland-Chef Alfred E. Rieck: "Eine Voraussage zu treffen, ist nach wie vor schwierig. Entscheidend wird die Entwicklung des Gesamtmarktes nach Auslauf der staatlichen Förderung, der Abwrackprämie, sein. Wir erwarten aber eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem über 121.000 Skoda Fahrzeuge zugelassen wurden, im zweistelligen Prozentbereich."

Skoda: Marktanteil liegt über den Erwartungen

Das würde einen Absatz von mindestens 133.000 Fahrzeugen bedeuten. Sehr zufrieden ist Rieck mit dem Ergebnis im ersten Quartal. "Bis Ende März haben wir im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dreimal so viele Kaufverträge mit Kunden abgeschlossen." Auch der Marktanteil liege über den Erwartungen. "Eigentlich wollten wir 2009 die Marke von vier Prozent Marktanteil überspringen. Derzeit haben wir im ersten Quartal kumuliert über fünf."

Skoda setzt hohe Erwartungen an den Skoda Yeti

Große Hoffnungen setzt Rieck in den neuen Skoda Yeti. "In einem vollen Jahr wollen wir vom Yeti in Deutschland rund 15.000 Einheiten verkaufen." Der kleine Geländewagen soll im August dieses Jahres auf den Markt kommen. Auch einen weiteren Ausbau der knappen Modellpalette hält Rieck für notwendig. "Ein Kleinwagen unterhalb des Fabia würden noch gut in unsere Angebots-Palette passen."

Kia profitiert stärker von der Abwrackpämie als erwartet

Auch der koreanischer Hersteller Kia profitiert erheblicher stärker als erwartet von der Prämie. Kia verkaufte im ersten Quartal rund die Hälfte seiner Kleinwagen Picanto und Rio mit Abwrackprämie. "Ursprünglich wollten wir in diesem Jahr 30.000 Autos in Deutschland absetzen. Nach dem ersten Quartal haben wir bereits die Hälfte davon geschafft", sagt Kia-Deutschland-Chef Thomas Bade. Die rumänische Billigmarke Dacia profitiert ebenfalls überdurchschnittlich von der Prämie. "Über 50 Prozent aller derzeit produzierten Dacia liefern wir nach Deutschland", berichtet Jacques Rivoal, Europadirektor bei Renault.

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