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Skurrile Auto-Patente

Spritzwasserkühlung für Reifen

Daimler Patent Spritzwasserkühlung Reifen Foto: Daimler 10 Bilder

Der Autobauer Daimler hat sich in Großbritannien ein System zur Reifenkühlung mit Spritzwasser schützen lassen. Das System kann aber noch mehr, wie die Patentschrift zeigt.

30.06.2016 Uli Baumann

Das System überwacht die Reifentemperatur mit einer Infrarotkamera. Werden von den Soll-Werten nach oben abweichende Temperaturen festgestellt, so sprühen drei Düsen im Radkasten Wasser auf die Reifenoberfläche. Um Autofahrern ein Nachtanken zu ersparen, wird das benötigte Wasser direkt am Auto gesammelt. Hierzu werden ablaufendes Regen- oder Schmelzwasser an Front- und Heckscheibe (auch bei der Wagenwäsche) in einen Tank geleitet. Gekoppelt ist das Spritzwassersystem mit einer Pumpe und einer radselektiven Steuerung. Zudem ist in den Wasserkreislauf auch ein Wärmetauscher eingebunden, um bei Bedarf das Spritzwasser anzuwärmen. Aus einem Zusatztank könnten im Winter auch Taumittel beigegeben werden.

Toyota Patent fliegendes AutoFoto: Toyota
Toyota denkt über fliegende Autos nach.

Toyota mit fliegendem Auto

Im Juni 2016 hat das US-Patentamt ein bereits im Dezember 2014 eingereichtes Patent zu einem fliegenden Auto von Toyota veröffentlicht. Schützen lassen haben sich die Japaner ein faltbares Tragflächensystem. Dieses sieht zwei große, hydraulisch dehnbare Flügeltüren am Fahrzeugheck vor, die nach oben schwenken und dann Raum freigeben, damit sich die darunter zusammengefalteten, vierteiligen Tragflächen entfalten können.

Google Patent FußgängerschutzFoto: Google
Google setzt auf verbesserten Fußgängerschutz dank Klebetechnik.

Google lässt Fußgänger kleben

Der Technologiekonzern Google hat sich ein Patent schützen lassen, das den Fußgängerschutz bei der Kollision mit einem Auto verbessern soll. Das Google-System sieht an der Fahrzeugfront eine extrem haftfreudige Schicht vor, an der der Fußgänger quasi kleben bleibt und so nicht zurückgeschleudert wird. Damit die Klebeschicht aber nicht alle möglichen Gegenstände und Insekten einsammelt, soll sie laut Patentbeschreibung unter einer zweischaligen Motorhaube verborgen liegen. Die obere Schicht bricht erst beim Anprall größerer Objekte und gibt dann die Klebefläche frei.

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