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Smart Crosstown

Fortwo for future

Foto: Smart 29 Bilder

Auf der IAA gibt Smart mit dem Showcar Crosstown einen Ausblick auf den möglichen Nachfolger von Fortwo und Fortwo Cabrio. Der ultrakurze Zweisitzer mit Hybridantrieb überrascht mit einem Design im Offroad-Look.

12.09.2005

Mit dem Crosstown will Smart dem Publikum zeigen, was auf Basis des Fortwo alles möglich ist. Und tatsächlich: der Crosstown sieht aus, als wolle er gleich in den nächsten Dschungel abbiegen. Die fast waagrechte Motorhaube und der dominante Grill erinnern an Jeep und Co. Die steil stehende Windschutzscheibe lässt sich (nach Öffnen des elektrischen Verdecks) herunterklappen und komplett unter der Motorhaube verstauen. Und auch die außen liegenden Scharniere an Fronthaube und Seitentür verdeutlichen den Offroad-Anspruch.

Ein weiteres Merkmal der Studie, die im Rahmen eines Kreativ-Workshops entstanden ist, sind die wuchtigen Radhäuser mit breiten Leichtmetallrädern im Format 205/50 R16. Das fast senkrechte Heck wirkt kühl und abweisend. Der rechteckige Auspufftopf sitzt mittig im Stoßfänger. Die schmalen Heckleuchten sind in LED-Technik ausgeführt.

Dennoch lehnt sich das Design des Crosstown deutlich an den Fortwo an. Die in matten grün eingefärbten Body-Panels sowie die titanfarbene Tridionzelle erinnern ebenso an das Smart-Urmodell wie die kurze Karosse mit knappen Überhängen.

Der Innenraum gibt sich puristisch. Die Instrumententafel mit konkaven Flächen sitzt steil hinter einem Drei-Speichen-Lenkrad. Die Lüftungsdüsen sind in Walzenform ausgeführt, der Schaltknauf erinnert an eine Skaterrolle. Armauflagen, Sitze und Lenkrad sind mit braunem Leder im "Used-Look" bezogen. Direkt an der Bedieneinheit für Klima und Lüftung lassen sich auch PDA und USB-Stick anschließen.

Die Gesamtlänge des Crosstown liegt bei 2,68 Metern. Der Radstand beträgt 1,9 Meter (Fortwo: Länge 2,5 Meter und Radstand 1,51 Meter). Damit gibt der Crosstown einen ersten Hinweis auf die Größenabmessungen des neuen Fortwo, der in zwei Jahren auf den Markt eingeführt wird. Eine Serienproduktion des Crosstown ist zumindest in dieser Form nicht vorgesehen.

Showcar mit Hybridantrieb

Mit dem Crosstown zeigt Smart erstmals ein komplettes Fahrzeug mit Hybridantrieb. Zusätzlich zum bekannten Dreizylinder-Benziner mit 61 PS sitzt im Crosstown ein Elektromotor mit einer Leistung von bis zu 23 kW. Der Elektromotor übernimmt in Kombination mit einer Start-Stopp-Automatik die Arbeit beim Anfahren oder langsamer Fahrt. Sobald es schneller voran gehen soll, schaltet die Motorsteuerung den Benziner dazu. Die Höchstgeschwindigkeit ist wie beim Fortwo auf 135 km/h begrenzt.

Ähnlich den großen Hybriden von Lexus und Toyota sammelt der Crosstown überschüssige Bremsenergie wieder ein und speichert sie in der Fahrzeugbatterie.

Die Kraft wird dabei über ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Hinterachse übertragen. Um die prinzipbedingten Schaltrucke beim Gangwechsel zu vermeiden, haben sich die Smart-Ingenieure beim Crosstown etwas einfallen lassen: Für einige Zehntelsekunden springt der Elektromotor ein, stellt die benötigte Antriebsleistung zur Verfügung und überbrückt so die lästige Zugkraftunterbrechung.

Trotz des um 85 Kilogramm erhöhten Gewichts spricht Smart von einer möglichen Verbrauchsreduzierung gegenüber dem Benziner (4,7 Liter /100 Kilometer) um etwa 15 Prozent.

Wann und in welcher Form der Hybridantrieb in Serie gehen wird, ist noch unklar.
Eine definitive Aussage bezüglich Umweltschutz hat Smart aber dennoch getroffen: Ab Frühjahr 2006 sind alle CDI-Modelle mit einem Partikelfilter erhältlich.

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