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Smart

Die Zukunft beginnt auf dem Kaufhaus-Parkdeck

Foto: Foto: Daimler-Chrysler 14 Bilder

Häppchen, hippe Mädels und Nicki Lauda braucht sich nicht mehr um den Sitz seines Kapperls zu sorgen. Die Premierenparty der zweiten Generation des Smart war von dem Optimismus getragen, den es braucht, dass der Autozwerg doch noch eine wirtschaftlich positive Zukunft hat.

10.11.2006

Eins lässt sich nach der Premierenfeier der zweiten Smart-Generation am Donnerstag abend (10.11) in Stuttgart sagen: Wirtschaftlich turbulente Zeiten sind zumindest dem Interesse der internationalen Autojournalistenschar nicht abträglich. 600 Gäste tummelten sich in lockerer Partyatmosphäre auf dem Parkhaus-Deck der Kaufhof Galeria. Ein Gezwitscher, Geplauder, Schultergeklopfe und Feuergewerke, dass man sofort glauben mochte, dass man als Zugehörigkeitsbeweis zur jung-dynamischen Generation ohne eine Smart völlig im Abseits steht.

Und der Autozwerg ist ja auch eine Ikone. 750.000 Fortwo wurden seit Markteinführung verkauft. "Mehr als damals erwartet", sagte Smart-Boss Ulrich Walker; aber doch zu wenig, um wirtschaftlich die Kurve zu kriegen. Stolz sind sie bei Smart auf die einzigartige Konstruktion des Autozwergs, diese Einzigartigkeit ist es aber auch, die für exorbitant hohe Produktionsstückkosten sorgt, weil man die Smart-Plattform bis heute nich für andere Modelle mitnutzen kann.

Die Kostenseite glaubt man jetzt aber im Griff zu haben. Die Smart-Produktpalette wurde auf den Fortwo gestutzt, die Belegschaft im Böblinger Hauptquartier von 1.250 auf 450 gekappt, und überhaupt geht alles billiger, schneller und besser: 25 Prozent weniger Produtionskosten, zwölf Prozent weniger Materialkosten und 20 Prozent kürzere Produktionszeit. Das Ganze für ein Auto, das immer noch einzigartig ist, aber "alles besser kann als der Vorgänger", so der "Uli" wie man ihn an diesem betont lockeren Abend nannte, versicherte. Da wollte der "Dieter", der Zetsche nämlich, auch nicht hinten an stehen. Versicherte, dass er auf einer Alpentour von Turin nach Nizza mit Smart-Chefentwickler Klaus Badenhausen die Vorzüge des neuen Smart höchstselbst erfahren hat. Sein Resultat: "Wir gehen mit gut begründetem Optimismus in die Zukunft."

Das betonte Zetsche auch vor dem Hintergrund des Sprunges an den US-Markt 2008, der wahrscheinlich auf Ende 2007 vorgezogen werden wird. Auch hier Optimismus auf der ganzen Linie: Die Zeit sei einfach reif für die Liasion Smart/USA. Wozu der anwesende Roger Penkse, Generalimporteur für den US-Markt, zuversichtlich den Daumen reckte.

Auch ein anderer Promi war zufrieden. Nicki Lauda, F1-Legende, Unternehmer und Smart-Grossist ist ja eigentlich ganz glücklich mit dem Wägelchen. Nur mit dem Anfahr- und Schaltverhalten der ersten Generation, das hat dem Nicki nicht so getaugt. Weil, das ist ihm beim immer sein Kapperl, für das ein Sponsor viel Geld bezahlt, vom Kopf gerutscht. Das Smart-Leiden ist mit der neuen Generation ausgemerzt.

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