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Smart erwägt neues Werk und zwei neue Varianten

Foto: Smart 26 Bilder

+++ Update +++ Die Mercedes-Tochter Smart wird ihren Absatz dieses Jahr voraussichtlich um 30 Prozent auf 130.000 steigern, erfährt auto-motor-und-sport aus Führungskreisen. Intern prüft Daimler-Chef Dieter Zetsche sogar bereits die Chancen für den Bau eines neuen Werks und zweier zusätzlicher Modellvarianten. Ein Sprecher dementiert indes die Pläne für eine zweite Fertigungsstätte.

23.08.2008 Harald Hamprecht

Smart soll 2008 zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen schreiben. Das bestätigte ein Mercedes-Sprecher gegenüber auto motor und sport. „Smart hat 2007 wie angekündigt den Break-Even erreicht und wir gehen davon aus, dass Smart 2008 profitabel sein wird.“ Den bislang höchsten Fortwo-Absatz erreichte Smart im Jahr 2002 mit 122.300 verkauften Einheiten. 2007 lag die Zahl der weltweiten Smart-Verkäufe bei 100.600 Einheiten. Damit würde die Marke dieses Jahr ein Absatzplus von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreichen. Nach Aussagen des Mercedes-Sprechers hat Smart im bisherigen Jahresverlauf 81.200 Fortwo verkauft – ein Plus von 66 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Am 3. September läuft der Millionste Smart vom Band

Am 3. September wird Daimler im Werk Hambach den zehnten Geburtstag der Kleinwagenmarke feiern und gleichzeitig den einmillionsten Smart vom Band laufen lassen. Davon entfallen laut Aussagen eines Sprechers rund 770.000 Einheiten auf die erste Generation des Smart Fortwo; die zweite Generation ist seit Anfang 2007 auf dem Markt. Zwischenzeitlich gab es Varianten wie den Smart Roadster und den Smart Forfour, die wieder eingestellt wurden.

Das Werk Hambach stößt derweil an seine Kapazitätsgrenze. So rechnet nach Informationen von auto motor und sport das Marktforschungsinstitut CSM Worldwide damit, dass die Smart-Nachfrage im nächsten Jahr noch einmal kräftig um mehr als 20 Prozent auf dann 160.000 Einheiten anziehen wird, die Kapazität im Werk Hambach aber nur auf rund 140.000 gesteigert werden kann. Intern erwägt Daimler deshalb, neben Hambach ein zweites Smart-Werk zu bauen. Den Informationen zufolge sind die USA und Asien als Standort im Gespräch. Eine Entscheidung ist hier aber noch nicht gefallen.

Markteinführung ab 2010 auch in Brasilien

Zugleich will Smart seine weltweite Marktabdeckung weiter steigern. Derzeit ist Smart in 37 Ländern vertreten. Nach dem US-Marktstart im Januar und der angekündigten Einführung ab Mitte 2009 in China will Daimler den Smart ab 2010 auch in Brasilien anbieten. Allein im Schwellenmarkt Indien will Smart keinen Vertrieb aufbauen. „Den Kampf mit Tata suchen wir nicht“, sagte ein Manager.

Mittelfristig sind zudem zwei neue Smart-Varianten geplant, erfuhr auto motor und sport aus Führungskreisen. In Planung sind ab 2013 ein Viersitzer auf verlängerter Basis der nächsten Fortwo-Generation, die 2012 starten soll, sowie ein Dreisitzer. „Wir werden dem Toyota IQ das Feld nicht überlassen“, betont ein Entwickler. Finale Entscheidungen seien aber noch nicht getroffen. Neben dem Toyota IQ erwartet den Smart Fortwo weitere Konkurrenz, die den Preiswettbewerb in dem Segment anheizen wird: Fiat plant spätestens Anfang 2010 einen kleinen Bruder des Modells 500 namens Topolino, VW Ende 2010 den Up und danach die Ableger von Seat und Skoda. Auch Opel will Anfang kommender Dekade einen Stadtwagen anbieten, der unterhalb des bisherigen Einstiegsmodell Agila positioniert ist.

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