Smart Forfour - Neuauflage mit Renault-Hilfe

Daimler plant Neuauflage des Smart Forfour

Smart Forfour

Daimler stellt die Smart-Familie neu auf. Der Automobilhersteller wird am Mittwoch (7.4.) eine Partnerschaft mit Renault und Nissan verkünden, die vor allem die gemeinsame Weiterentwicklung von Klein- und Kleinstwagen zum Ziel hat.

Dabei geht es nicht nur um einen Nachfolger des Zweisitzers Fortwo, der 2013 oder 2014 erwartet wird. "Sondern mittelfristig brauchen wir auch wieder einen Viersitzer", sagte Vertriebsvorstand Joachim Schmidt am Rande der New York Autoshow. Die geplante Allianz mit den Marken aus Frankreich und Japan bestätigte Schmidt jedoch nicht.
Smart Forfour mit Heckmotor Anders als der erste Forfour soll der neue Viertürer allerdings ein typischer Smart und nicht nur ein konventioneller Kleinwagen mit etwas bunterem Lack werden: Das Auto muss kürzer sein als die Konkurrenz und braucht deshalb wie der Zweitürer einen Heckmotor. Ebenfalls übernommen werden soll für beide Modelle die sogenannte Tridion-Sicherheitszelle, die das Design des Winzlings bestimmt.
 
Neben den beiden Autos sollen die Partner auch eine neue Motorenfamilie entwickeln: Für die beiden Smart-Modelle wird es mutmaßlich einen Dreizylinder mit maximal 1,2 Litern Hubraum geben, der auf jeden Fall ins Heck passt. Und für den Nachfolger von A- und B-Klasse sowie die Kompakt- und Mittelkasse bei Franzosen und Japanern entsteht ein Vierzylinder mit bis zu 1,6 Litern Hubraum. Ihn soll es zur Differenzierung auch mit Direkteinspritzung, variabler Ventilsteuerung und Aufladung geben. All diese Technologien können optional eingesetzt oder weggelassen werden.
Zusammenarbeit auch bei leichten Nutzfahrzeugen
 
Neben Kleinwagen und Motoren sowie einem gemeinsamen Bekenntnis zur Elektrifizierung soll der Kooperationsvertrag auch die leichten Nutzfahrzeuge umfassen: Angeblich wird Daimler deshalb auf Basis des Renault Kangoo einen kleinen Lieferwagen anbieten, der das Angebot unter Sprinter und Viano abrunden und gegen Autos wie den VW Caddy antreten soll.
Kooperation zwischen Daimler und Renault/Nissan
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dpa/uba

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