Als Top-Variante "Passion" kostet der offene Fortwo 15.740 Euro, bietet dafür individuellen Freiluft-Spaß.
Das Smart Fortwo Cabrio erreicht höchstens 145 km/h
Man sitzt wie auf einem Thron, während sich der Dreizylinder-Sauger mit 71 PS um Vortrieb bemüht. Gehandikapt von langen Schaltpausen des sequenziellen Getriebes erreicht der Smart Fortwo auf der Autobahn maximal 145 km/h. Besser läuft es für ihn in der Stadt, wo er fast auf der Stelle wenden kann und seine tolle Übersicht nach vorn und zur Seite ausspielt. Hinten wird es bei zurückgefahrenem Verdeck zwar zappenduster, dafür funktioniert die Dach-Nummer bei jedem Tempo. Nur zum Entfernen der seitlichen Holme muss man anhalten und sie ins Heckklappenfach stopfen.
Das Smart Fortwo Cabrio scheut schlechte Straßen
Danach macht der Smart schon richtig auf Cabrio. Nach etwas Eingewöhnung arrangieren sich sogar Hektiker mit den Eigenheiten, während sie die Gangstufen per Lenkradwippen rauf und runter zappen. Der Dreizylinder-Tausender knurrt, dreht willig bis 6.000/min, bellt beim Zwischengas. Schlechte Pisten und präzise Linienwünsche scheut der Smart Fortwo allerdings wie der Teufel das Weihwasser.
Poppige Smart Fortwo-Inneneinrichtung
Die indifferente Lenkung verhärtet ebenso wie die Federelemente, das Bremspedal imitiert erfolgreich einen Hartgummiball. Nein, mit rationalen Argumenten kann man dem 2,70-Meter-Individuum nicht beikommen. Das würde schon an der poppigen, aber plastikhaften Inneneinrichtung scheitern.

