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Smart Times 2009

Smart Treffen in Zell am See

Smart Times 2009 Foto: press-inform / Grundhoff 19 Bilder

Wieviel Lebensgefühl kann man auf 2,6 mal 1,5 Metern unterbringen? Die Antwort findet man beim Smart-Treffen im österreichischen Zell am See – drei Tage Partystimmung mit Autokorso, Wettbewerben und einem grellen Gewusel, in dem kein Smart dem anderen gleicht.

25.08.2009

Die beiden Touristen auf ihren Mountainbikes reiben sich verwundert die Augen: Ein Smart Fortwo mit leuchtender Airbrush-Lackierung flitzt an ihnen vorbei, gefolgt von einem Smart Roadster mit offenen Flügeltüren und einem weiteren Smart Fortwo samt Campinganhänger. Und die Karawane hört nicht auf, ein Smart nach dem anderen rollt durch das malerische Alpenpanorama in Zell am See. "Da muss irgendwo ein Nest sein", sagt einer der Touristen - und hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Beim Smart-Korso wird wenig Sprit verbraucht

Das Nest befindet sich beim alten Flughafengelände, denn einmal im Jahr dreht sich hier alles um das Zwergenauto. Der Korso mit mehr als 600 Fahrzeugen war ein Höhepunkt der Smart Times 2009, bei dem sich Smart-Fans aus ganz Europa trafen. Rund 3.500 Teilnehmer mit 1.000 Autos waren in die Alpenregion gereist. Hupend, winkend und mit Fähnchen in der Hand drehten die Piloten ihre Runden, und wahrscheinlich gibt es keinen Autokorso, bei dem so wenig Sprit verbraucht wurde.

Der Smart hat eine buntgemischte Fangemeinde

Die Marke Smart konnte 2008 erst ihren zehnten Geburtstag feiern. Doch sie hat eine extrem bunt gemischte Fangemeinde und einen Hang zur Individualisierung, wie man ihn sonst nur bei Traditionsmarken wie Mini beobachten kann. Höher, breiter, stärker, schriller - in der Smart-Community gibt immer neue Tuning- und Gestaltungsideen. Viele Fans stecken eine Menge Zeit und Geld in ihre Autos, die ja schon in der Standardausführung ab Werk nicht gerade billig sind. Tuning-Kits und Zubehör gibt es reichlich, und wem das nicht reicht, der investiert sein ganzes Herzblut in eigene Ideen. Und wem die Bewunderung anderer Fans nicht Lohn genug war, der konnte sein rollendes Einzelstück bei den Smart Times zum Design-Wettbewerb anmelden.

Ein Smart mit der legendären Gulf-Lackierung

So wie Sascha Meurer aus Rösrath. Sein Smart Fortwo ist hellblau und orange lackiert, eine Hommage an die legendären "Gulf"-Rennwagen. Eigentlich sollte das Wägelchen nur eine Übergangslösung bis zum nächsten Auto sein, doch dann konnte sich der junge Mann nicht mehr von seinem Smart trennen. Nur der Look gefiel ihm nicht - also legte er selbst Hand an. "Da stecken eineinhalb Jahre Arbeit drin", sagt der Fortwo-Pilot stolz. Ein Turbolader sorgt dafür, dass Sascha mit seinem Mini-Rennwagen auch mit Schmackes durch die Kurven düsen kann.

Der Smart Roadster ist besonders beliebt

Ein besonders beliebtes Tuning-Objekt ist der Smart Roadster. Tieferlegen und schicke Felgen mit dicken Schlappen gehören zur Pflichtübung, und manche Piloten rüsten ihre Roadster sogar mit Flügeltüren aus. Schwer im Trend liegen auch matte Lackierungen. "Das hat mittlerweile jeder", sagte sich Thomas Gjarmati - und setzte noch eins drauf: Sein Roadster hört auf den Namen "Wild Shadow Police Edition" und sieht mit einer schwarzweißen Aufmachung wie ein amerikanisches Polizeiauto aus. Türen, Holme, die Tridion-Sicherheitszelle und sogar die Felgen sind mit Folien beklebt, auf dem Dach prangt ein Blaulicht mit Stroboskop-Blitzern.

1.200 Kilometer Anreise zum Smart Time 2009

Die meisten Smart-Fans kamen aus Österreich und Deutschland zum Treffen, doch manche nahmen auch ellenlange Anreisen in Kauf. 1200 Kilometer war Kjeld Andersen mit seinem Diesel-Smart unterwegs. Das Auto des Dänen mit dem struppigen Vollbart und der Armee-Hose sieht bis auf ein paar Zierstreifen ganz gewöhnlich aus, doch wie viele Smart-Piloten hat auch Kjeld Verbesserungen durchgeführt: Der Kofferraum wurde umgebaut, damit beim Sonntagsausflug der Familienhund mehr Platz hat.

Der Rallye Monte Carlo-Gewinner von 2005 ist auch vor Ort

Al Young ist mit seinem Smart Roadster vom schottischen Edinburgh bis nach Dover gefahren, hat nach Calais übergesetzt und sich bis nach Österreich durchgeschlagen. Der Schotte leitet den größten unabhängigen Smart-Club der Welt mit rund 33.000 Mitgliedern aus 52 Ländern. "Wenn Sie 200 Polos oder Fiestas auf einem Fleck haben, sind doch irgendwie alle gleich. Aber versammeln Sie nur 20 Smarts - da sind sowohl Auto als auch Piloten alle völlig unterschiedlich“", sagt Young. Sein Smart Roadster mit dem Reserverad auf dem Kofferraum ist ein echter Rallye-Veteran. "Damit habe ich 2005 die Rallye Monte Carlo in der Klasse bis 1.000 Kubikzentimeter Hubraum gewonnen", sagt Young und tätschelt seinem kleinen Turbo-Flitzer stolz die Haube.

Das schlechte Wetter konnte die Stimmung nicht verderben

Drei Tage lang feierten tausende Smart-Fans sich und ihre Autos, auch wenn das Wochenende stark verregnet war. Fast drohte der Design-Wettbewerb buchstäblich ins Wasser zu fallen, doch die Kleinstwagen-Fans machten aus der Not einfach eine Tugend: Der Wettbewerb wurde kurzerhand ins Partyzelt verlegt. Mit einem Smart kann man schließlich überall parken.

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