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Auto-Reparatur

So verhindert man Ärger mit der Werkstatt

Werkstatt Foto: Hersteller 16 Bilder

Nicht selten gibt es nach einem Werkstatt-Aufenthalt Streit wegen zu hoher Rechnungen. Häufig liegt das an fehlender Absprache bei der Abgabe des Fahrzeugs. Zehn Tipps, um unnötigen Ärger nach der Reparatur zu vermeiden.

30.10.2009 René Olma

Egal, ob Dinge ohne Auftrag repariert oder andere schlicht vergessen wurden: Oft folgt auf den Werkstattbesuch der Ärger. Wer sich an zehn Regeln hält, verhindert Ungemach.

Inspektionstermin

Trifft der Kunde pünktlich ein, kann sich der Meister ausreichend Zeit für ihn nehmen. Zudem sollte man eine Kopie der Auftragsbestätigung verlangen, nach den Kosten fragen und ein Preislimit festlegen.

Direktannahme

Häufig sind auf der Hebebühne Mängel zu erkennen, die gemeinsam besprochen werden können. Spätere Unstimmigkeiten lassen sich so vermeiden. Lassen Sie eine Telefonnummer für Rückfragen zurück, falls während der Inspektion Mängel auftreten oder sich der vereinbarte Preis erhöht.

Zusätzliche Reparaturen

Die Innenraumleuchte oder die Hupe ist defekt, und die Werkstatt wollte sie nicht ohne Auftrag reparieren. Ärgerlich, wenn deswegen noch ein weiterer Werkstattbesuch fällig wird. Besser vorher einen Rahmen für erlaubte Mehrkosten abstecken.

Ausgebaute Teile zurücklegen lassen

Ist in der Regel nur dann gewährleistet, wenn der Kunde bei der Abgabe des Wagens ausdrücklich darauf besteht.

Rechnung persönlich vom Meister erklären lassen

Vor der Zahlung des Rechnungsbetrags sollte der Meister dem Kunden erklären, was warum und wozu nötig war. Mitunter fällt dabei auch ein versehentlich doppelt berechneter Posten auf. Bei Unstimmigkeiten nur unter Vorbehalt zahlen und auf einen entsprechenden Vermerk auf der Rechnung bestehen.

Wagen vor der Heimfahrt checken

Gelegentlich bekommt das Auto bei der Inspektion einen Kratzer ab. Wer sich sofort mit dem Meister in Verbindung setzt, hat gute Aussichten, das Ärgernis unbürokratisch zu lösen.

Persönliche Probefahrt

Der Heimweg wird gleich zur Probefahrt. Treten bislang ungewohnte Geräusche auf, sprechen die Bremsen zu giftig an? Empfehlenswert ist es zudem, den Ölstand zu prüfen. Zu wenig Öl ist nicht gut, aber auch zu viel kann speziell bei einem Diesel zu einem kapitalen Motorschaden führen.

Auffälligkeiten am Tag danach

Ein frischer Kratzer im Kotflügel fällt erst am nächsten Tag auf? Ein formloses Protokoll anfertigen sowie Zeugen notieren, die das Auto unmittelbar vor dem Termin gesehen haben. Ratsam ist es, gleich in die Werkstatt zu fahren und sich in ruhigem Ton mit dem Meister zu unterhalten. Dann zeigt sich schnell, ob er zum Einlenken bereit ist oder auf Konfrontationskurs geht.

Innung einschalten

Stellt sich die Werkstatt stur, kann man die neutrale Schlichtungsstelle der Kfz-Innung einschalten. An deren Urteil ist die Werkstatt in jedem Fall, nicht aber der Kunde gebunden.

Beweise sichern

Hilft alles nichts, muss ein Sachverständiger konsultiert und ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden. Von diesem Zeitpunkt an am besten nur noch mit dem Chef des Autohauses und nicht mit dem Mechaniker verhandeln. Vielfach reicht bereits ein entschlossenes Auftreten aus, um die Werkstatt und ihre Versicherung kompromissbereit zustimmen.

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