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Sommertheater

Presse spekuliert über Alonso-Wechsel

Foto: dpa 55 Bilder

Der McLaren-Streit treibt immer neue Blüten - zumindest in der internationalen Presse. Am Dienstag (7.8.) will die englische Times erfahren haben, dass Alonso von Teamchef Ron Dennis eine Freigabe zum Saisonende erhalten haben soll.

07.08.2007 Powered by

Erst am Montag (6.7.) hatte die italienische "Tuttosport" von einem angeblichen 35 Millionen Ferrari-Angebot an McLaren berichtet. Auch in Spanien wird eifrig über einen Wechsel spekuliert. Das Sportblatt "Marca" vermeldete ein Alonso-Ultimatum an den britisch-deutschen Rennstall. Die Tageszeitung "El Mundo" riet dem Champion gar zu einem Wechsel zu BMW-Sauber. 

As: "Alonso bei McLaren unhaltbar"

Die Madrider Sportzeitung "As" legte dann in ihrer Dienstagsaugabe noch einmal nach: "Alonso hält es keine Minute länger bei McLaren aus." Deshalb erwäge er sogar die Möglichkeit, noch vor Ende der Weltmeisterschaft zu einem anderen Rennstall zu wechseln. "Seine Situation bei McLaren ist unhaltbar geworden." Wenn ein Pilot das Vertrauen in sein Team verloren habe, "gibt es kein Zurück mehr".

Dass Alonso sich in seinem englischen Team nicht zuhause fühlt, ist ein offenes Geheimnis. Deshalb aber nach einer halben Saison bereits über Abwanderungspläne zu spekulieren, ist doch eher in die Rubrik "Sommertheater" einzuordnen. So bezeichnete zumindest Mercedes-Sportchef Norbert Haug in der Stuttgarter Zeitung (7.8.) die wilden Spekulationen der internationalen Presse.

Keine offiziellen Statements

Die Meldung über die angebliche Alonso-Freigabe ist auf jeden Fall mit Vorsicht zu sehen. Noch vor Kurzem sagte Dennis: "Wir werden unseren Teil der Verträge erfüllen und hoffen, dass die Fahrer dies auch tun." Seitdem gab es zumindest von offizieller Seite keine neuen Statements. Umso überraschender kam nun die Times-Meldung, dass McLaren Alonso ziehen lassen will.

Das angesehene Blatt zitierte dabei einen nicht näher bezeichneten Informanten mit den Worten: "So wie ich das verstehe, haben sie ihm gesagt, dass er gehen kann, weil sie die Nase voll haben." Einen gewissen Unterhaltungswert kann man den Spekulationen nicht absprechen. Gespannt warten wir deshalb, welche Schlagzeilen es in den nächsten Tagen noch auf die Titelblätter schaffen.

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