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Cabrio-Neuheiten von Opel bis VW

Foto: Nextline 11 Bilder

2006 bringt Opel den neuen Astra als Coupé-Cabrio mit elektrohydraulisch versenkbarem Hardtop. Aber auch BMW, Porsche, Smart, VW, Mazda, Volvo und Mitsubishi planen für die nächsten Jahre eine Reihe neuer offener Autos.

16.03.2004

Das 2+2-sitzige Coupé-Cabrio von Opel ist das letzte Derivat des Astra, das nach dem Viertürer, Zweitürer, Caravan und Zafira 2006 auf den Markt kommen wird. Es erhält im Gegensatz zum in Genf vorgestellten Tigra Twin Top kein zweiteiliges, sondern ein dreiteiliges Stahl-Klappdach, dessen ausgeklügelter Faltmechanismus auch bei geöffnetem Dach ein großes Kofferraumvolumen ermöglicht und zudem die Designlinie des Hecks schlank hält. Möglicher Name: Astra TriTop. Opel-Chef Carl-Peter Forster hat angekündigt, künftig keine Cabrios mit Stoffverdeck mehr zu bauen.

Diesem Trend schließt sich auch Volvo an. Das C50 Coupé-Cabrio auf Basis des neuen S40/V50 erhält ebenfalls ein Stahl-Klappdach und soll ab 2005 das etwas größere C70 Cabrio mit Stoffdach ersetzen. Gebaut wird der coole Volvo bei Pininfarina in Italien.

Philosophiestreit: Hardtop oder Textilverdeck

Andere Hersteller vertrauen indes weiterhin auf textile Verdecke, weil sie kostengünstiger sind und ein offenes Auto auch in geschlossenem Zustand wie ein Cabrio aussehen lassen. Porsche führt natürlich auch Gewichtsgründe ins Feld, wenn bei den Neuauflagen des 911 Cabrios und des Boxsters (beide 2005) am Stoffdach festgehalten wird.

VW wird seinen kleinen Mittelmotor-Roadster, auf den die IAA-Studie Concept R bereits einen Vorgeschmack gab und der mit Technikmodulen aus Polo und Golf bestückt sein soll, ebenfalls mit einem einfach zu handhabenden Stoffverdeck ausrüsten. Verkaufsstart: frühestens im Herbst 2006.

Auch BMW wird den 1er, der als Coupé und offen 2er heißen soll, als Cabrio mit Textilverdeck ins Rennen schicken. Die gleiche Konstruktion ist beim Z2 angedacht, einem zweisitzigen Roadster, der wie ein geschrumpfter Z4 daher kommt.

Da sich viele Firmen mit ihren Neuentwicklungen preis- und größenmäßig nach oben bewegen, will Mazda beim Nachfolger des MX-5 (2005) bewusst auf dem Pfad der Tugend bleiben. Das neu gestylte Auto soll weder größer noch wesentlich teurer werden, es behält auch das manuell zu betätigende Stoffverdeck sowie die Antriebskonfiguartion (Frontmotor, Hinterradantrieb) bei.

Ob das auf der letzten Tokio Motor Show als Studie präsentierte Mitsubishi Colt Cabrio in Serie geht, ist angesichts der angespannten finanziellen Situation der Marke noch nicht entschieden. Sollte es kommen, wird es viersitzig sein, keinen Überrollbügel tragen und als Wetterschutz ein Stoffverdeck aufweisen.

Das Schwestermodell Smart Forfour wird zunächst als viertüriges Rolldach-Cabrio auf den Markt gebracht. Überlegungen zu einem Voll-Cabrio gibt es auch schon (Stoffdach, bügelfrei), aber noch keinen Beschluss, es auch zu bauen.

Großes Cabrio-Extra in auto motor und sport Heft 7/2004

Mehr über die Cabrios von morgen sowie über das aktuelle Angebot an offenen Autos lesen Sie im großen Cabrio-Extra von auto motor und sport, im Mittelteil der Ausgabe Nummer 7, die ab Mittwoch (17.3.) im Handel ist. Hier finden Sie auch den Fahrbericht über den neuen Mercedes SLK 350 sowie eine Impression mit dem kultigen amerikanischen Pickup-Roadster Chevrolet SSR.

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