Die Sicherheit auf Spaniens Straßen, die mit mehr als 5.000 Verkehrstoten im Jahr zu den gefährlichsten in der EU zählen, soll dadurch verbessert werden. Das erklärte Vize-Regierungschefin Maria Teresa Fernández de la Vega am Freitag (15.10.) nach der Kabinettssitzung in Madrid.
Nach der nun von der sozialistischen Regierung beschlossenen Gesetzesvorlage sollen Autofahrer vom kommenden Sommer an ein Konto mit zwölf Punkten erhalten. Für jeden schwerwiegenden Verstoß werden ein bis sechs Punkte abgezogen. Ist der Fahrer bei Null angekommen, muss er den Führerschein zunächst für ein halbes Jahr abgeben und eine Verkehrsschulung besuchen. Am härtesten werden Trunkenheit am Steuer, Fahren auf der Gegenspur und Raserei geahndet. Führerscheinneulinge starten mit nur acht Punkten.
Spanien führt Punkte-Führerschein ein
Nach französischem Vorbild will Spanien im kommenden Jahr den so genannten Punkte-Führerschein einführen und die Strafen für Verkehrsrowdys drastisch verschärfen.




