Dies entspreche einem Rückgang von 14,3 Prozent. Fast 1.400 Fahrern wurde der Führerschein seither entzogen, 84 Prozent unter ihnen waren Männer. Die am häufigsten geahndeten Vergehen waren Raserei, das Fahren ohne Gurt oder Helm, Trunkenheit am Steuer sowie das Telefonieren während der Fahrt. Ziel sei es, die Zahl der Verkehrstoten bis 2010 um 50 Prozent zu reduzieren.
Um die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohe Zahl von Verkehrsopfern zu senken, hatte die spanische Regierung am 1. Juli 2006 den Punkte-Führerschein eingeführt. Nach französischem Vorbild startet jeder Autofahrer mit zwölf Pluspunkten. Je nach Verstoß werden zwei bis sechs Punkte abgezogen und Geldstrafen zwischen 90 und 600 Euro fällig. Ist der Kontostand auf Null geschrumpft, muss der Fahrer den Führerschein zunächst für ein halbes Jahr abgegeben, eine Verkehrsschulung besuchen und eine Theorie-Prüfung ablegen.



