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sport auto-24h-Porsche 2012

Zum ersten Mal blau am Nürburgring

24h Rennen Nürburgring Christian Gebhardt Dörr Porsche Foto: Dr. Jürgen Gebhardt 10 Bilder

Wer beim 24h-Rennen im Qualifying zu den 40 schnellsten Teilnehmern zählt, darf beim Ring-Marathon mit einem blauen Blinklicht starten, um bei Tag und Nacht sicher durch den Verkehr zu eilen. Premiere für sport auto-Testredakteur Christian Gebhardt: Er startet im Porsche 911 GT3 Cup von Dörr Motorsport erstmals mit Blaulicht.

18.05.2012 Christian Gebhardt Powered by

„Früher gab es einen regelrechten Wildwuchs, jeder hatte irgendeine Glitzerlampe an Bord“, erinnert sich Silvia Berthold vom ADAC Nordrhein, die mitverantwortlich für das 24h-Reglement ist. Erstmals wurden die Blinklichter beim 24h-Rennen Nürburgring für die schnellsten Teilnehmer vor fünf Jahren eingeführt. Damals machten die Schnellsten der Schnellsten mit wildeste Lichtkonstruktionen auf sich aufmerksam. Doch auch die kleineren Teams standen dem meist in nichts nach. Heute gehören die kuriosen Christbaumbeleuchtungen der Vergangenheit an, und sind laut Reglement verboten.

Früher wilde Christbaumbeleuchtung, heute Blaulicht für die Schnellsten

Gegen 300 Euro Kaution werden die entweder per Klettband oder Saugnäpfen in der Frontscheibe befestigten Leuchten ausgegeben. Bei den an die Bordelektronik angeschlossenen Flashlights kann zwischen zwei unterschiedlichen Blinkmodi gewählt werden. „Vor allem in der Nacht kannst du so viel entspannter durch den Verkehr fahren“, erzählt Peter Posavac, Teamkollege von sport auto-Testredakteur Christian Gebhardt auf dem Porsche 911 GT3 Cup von Dörr Motorsport mit der Startnummer 39.

Top-40-Qualifying entscheidet für die 24h-Startaufstellung


Während die Blinklampen früher nur an die ersten 20 Teilnehmer verteilt wurden, starten 2012 nun 40 Fahrzeuge beim Langstrecken-Marathon mit dem begehrten Leuchtgut. Neu ist außerdem das Top-40-Qualifying. Nach Qualifying eins und zwei tragen die ersten 40 Teilnehmer noch einmal ein Superpole-ähnliches Zeitfahren mit zwei gezeiteten Runden aus. Die schnellste beider Zeiten entscheidet dann die endgültige Startaufstellung. „Früher war das Qualifying und das Gerangel um einen guten Platz an der Boxenausfahrt einen Hauen und Stechen auf Messers Schneide. Das Top-40-Qualifying soll alles noch spannender machen“, sagt Silvia Berthold vom ADAC Nordrhein.

Blaue Lampe für den Dörr-Porsche 911 GT3 Cup mit sport auto-Beteiligung

„Nach dem zweiten Qualifying haben wir planmäßig das Getriebe gewechselt und haben dann das Top-40-Qualifying eigentlich nur zu einem Routine-Check genutzt“, erklärt Christian Gebhardt. Nach dem Top-40-Qualifying steht sein Porsche 911 GT3 Cup auf Position 35. „Die genaue Platzierung unter den ersten 40 war eigentlich egal, wichtig war uns die blaue Lampe“, freute sich der Testredakteur von sport auto über die gute Performance des Cup-Porsche. So ist alles angerichtet für das Langstrecken-Highlight des Jahres.

Weitere Informationen finden Sie im sport auto-Spezial zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

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