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sport auto-Driving Day Monza 2009

Rennstrecken-Training mit Grenzbereichserfahrung in Norditalien

Foto: Akrapovic 86 Bilder

Ferrari 599 GTB, Ford GT oder Lamborghini Gallardo - beim sport auto "Driving Day Monza" powered by Akrapovic war die automobile Crème de la Crème versammelt. Über 46 Teilnehmer pilgerten am 14. März 2009 bei strahlendem Sonnenschein an die Rennstrecke im königlichen Park, um nach der Winterpause endlich wieder ein paar Runden zu drehen.

16.04.2009 Bianca Leppert Powered by

Das war für viele der Sportwagenenthusiasten schon längst überfällig. Deshalb kam der sport auto "Driving Day Monza" wie gerufen. Denn Monza verspricht nicht nur schönes Wetter, sondern gehört auf der Suche nach dem Kick auf der Rennstrecke zweifelsohne zu einer der Pflicht-Stationen. Die 5,8 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke fordert den Fahrer mit anspruchsvollen engen Kurvenkombinationen und verspricht Nervenkitzel in schnellen Passagen wie der lang gezogenen Parabolica vor Start und Ziel.
Ideallinie lernen in der Praxis

Um darauf bestens vorbereitet zu sein, folgten die Teilnehmer einem kurzen Briefing in der Box und paukten die Ideallinie in der Praxis mit FIA-GT Profi Wolfgang Kaufmann (Lamborghini Gallardo), Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Porsche GT3 RS), Carrera-Cup-Pilot Robert Renauer (KTM X-Bow), Akrapovic-Werksfahrer Julian Dercks (Porsche GT2), und Christer Jöns sowie Marc Schramm (BMW M3) vom VLN-Team Black Falcon.

Die Rennfahrer zeigten ihren Lehrlingen am Vormittag zunächst bei gemäßigtem Tempo, wo es auf der Traditionsrennstrecke langgeht. In fünf Gruppen aufgeteilt, hatte jeder Teilnehmer die Gelegenheit eine Runde direkt hinter dem Instruktorauto herzufahren und sich die Tricks der Profis abzuschauen. Stück für Stück kamen die willigen Schüler dem Grenzbereich näher. "Ich mache jetzt erstmal langsam, damit alle hinterherkommen. Später steigere ich dann das Tempo", erklärte Instruktor Christer Jöns, der neben vielen Porsche auch einen Audi S3 im Schlepptau hatte.

Spaß und nicht die Rundenzeit stand im Vordergrund

Da Übung bekanntlich den Meister macht, ging es beim anschließenden Freien Fahren schneller voran. Das Gelernte wollte schließlich in die Tat umgesetzt werden. Vor allem der Spaß und nicht die Rundenzeit stand dabei im Vordergrund. "Die Strecke ist genial und es macht riesig Spaß. Da hat sich die weite Anreise gelohnt. Und Monza muss man einfach mal gefahren sein", sagte einer der Teilnehmer, der extra aus Kiel anreiste. Aber auch neben der Strecke ging es unterhaltsam zu. In der Boxengasse wurde diskutiert, gefachsimpelt und geschwärmt bevor am Nachmittag nach einem typisch italienischen Mittagessen erneut sieben geführte Runden und anschließendes Freies Fahren auf dem Programm stand.

Renntaxifahrten in besonderen Sportwagen

Für den ein oder anderen war aber nicht nur die eigene Umrundung des Kurses das Highlight, sondern auch das Schmankerl am späten Nachmittag: die Renntaxifahrten im Ford GT, Porsche GT2, Lamborghini Gallardo oder Porsche Carrera GT. Die Beifahrer taten allerdings gut daran, sich den Bauch beim Mittagessen nicht allzu voll zu schlagen. Denn auf dem Beifahrersitz erwies sich das besonders beim Anbremsen als vermeintlicher Fehler.

Fehler passierten sonst nur wenige. Der ein oder andere lotete den Grenzbereich zwar etwas zu weit aus und machte Bekanntschaft mit dem Kiesbett, größere Schäden blieben aber glücklicherweise aus. Und um die kleineren Malaissen kümmerten sich stets die Mechaniker des Team a-workx. Egal ob Luft prüfen, Öl checken oder das ein oder andere Ersatzteil besorgen - die Hobby-Rennfahrer waren den ganzen Tag bestens umsorgt. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Teilnehmer des sport auto "Driving Day Monza" wieder das Kribbeln in den Füßen spüren und sich dann vielleicht beim sport auto-Perfektionstraining auf der Nürburgring-Nordschleife weiterbilden.

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