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24h-Rennen Nürburgring 2008

sport auto R8: Ausfall vor dem Start

Foto: 24h Media 75 Bilder

Schon vor dem Rennstart mussten die Piloten aus dem Motor Presse Kader Federn lassen: Nach einem unverschuldetem Unfall im zweiten Zeittraining am Freitag (23.5.) sind Übler/Schurig frühzeitig aus dem Rennen. Auch der sport auto-R8 wird nicht beim Nordschleifen-Marathon teilnehmen.

24.05.2008 Christian Gebhardt Powered by

"Wir waren zeitlich knapp dran, aber wir wollten den Fans eine tolle Show bieten und den Fans das Auto auch zeigen. Wir versprechen so schnell wie möglich auf die Nordschleife mit diesem langfristig geplanten Projekt wiederzukommen", hallte es am Freitagabend (23.5.) über die Streckenlautsprecher in die Eifel beim nächtlichen Zeittraining hinaus. Den zahlreichen Fans auf den Campingplätzen rund um die Nordschleife blieb die frisch gegrillte Bratwurst und das kühle Bier im Hals stecken als sport auto-Chefredakteur Horst von Saurma das frühzeitige Aus des Audi R8 verkündete.

Optisch zählte der blaue Renner, zu den schönsten 24h-Rennfahrzeugen der letzten Jahre. Wie viel Potenzial im neuen sport auto-Projekt steckt, zeigte der Wagen im zweiten Zeittraining nur kurzzeitig. Mit Rang 55 wäre die R8-Truppe zwar bereits nach den ersten zwei Runden auf der Nordschleife locker qualifiziert gewesen, allerdings streikte danach die Technik im R8. Probleme mit der Trockensumpfschmierung gaben letztendlich den Ausschlag beim Rennen nicht anzutreten.

Ausfall vor dem Start

Tragisch verlief das zweite Kräftemessen bei Dunkelheit auch für das sport auto-Duo Jochen Übler und Marcus Schurig. "Ich bin meine zwei Pflichtrunden gefahren und dann hat unser dritter Mann einen schweren Abflug im Kesselchen", erklärte Jochen Übler konsterniert. Im schnellen Mut-Abschnitt Kesselchen war SAT.1-Autotester Mayk Wienkötter von der Strecke abgekommen und hatte auf einer Bodenwelle die Kontrolle über den blauen Opel Astra GTC von Kissling Motorsport verloren. "Das ist wirklich bitter und der größte denkbare Super-Gau", sagte auch Marcus Schurig über das frühe 24h-Aus im zweiten Zeittraining.

Problemlos und wie versprochen zog auto motor und sport-Chefredakteur Bernd Ostmann und sein Team im zweiten Zeittraining mit einer schnellen Qualifying-Zeit nach. Mit einer Runde in 9:38.331 Minuten fuhr das Scirocco-Werksteam um VW-Technikvorstand Ulrich Hackenberg auf Startplatz 42. "Alles ist nach Plan gelaufen, wir haben noch bei Dunkelheit das Licht eingestellt", erklärte Ostmann über das souveräne Zeittraining der VW-Werksmannschaft.

Pietsch mit Blaulicht unterwegs

Nach seiner Top-Platzierung im ersten Zeittraining mit Position fünf hatte Peter-Paul Pietsch und das Wochenspiegel Team Manthey (WTM) ihren Porsche 911 GT3 (Startnummer 24) beim zweiten Zeittraining leichte Probleme. Nach Getriebeproblemen konnte das Team lediglich zwei Runden fahren. "Die Probleme konnten wir aber noch rechtzeitig vor dem Start beheben", sagte Pietsch. Mit Startplatz fünf wird das Team während der 24-Stunden-Hatz eine blaue Blinkleuchte in der Frontscheibe tragen. Die ersten zwanzig Fahrzeuge können sich durch diese auffallende Markierung besonders effektiv im Renngeschehen bei langsameren Fahrzeugen bemerkbar machen.

"Es ist schon ein gravierender Unterschied mit der Leuchte zu fahren, dann sehen einen die kleinen Teams einfach viel besser. Ich bin aber dafür, dass die schnellen Fahrer auch einmal im Jahr auf einem langsamen Auto mitfahren sollten. Die kleinen Teams haben genauso Respekt verdient und es ist unverständlich, wie einige große Teams sich über langsame Fahrzeuge beschweren", erklärte das Mitglied der Geschäftsleitung der Motor Presse Stuttgart.

Leue sicher qualifiziert

Endlich zu seinem ersten Einsatz kam Andreas Leue. Der AUTOStraßenverkehr-Redakteur qualifizierte sich in seinem Pirelli-Audi TT mit der Startnummer 145 auf Platz 69. "Es ist alles super gelaufen, hoffentlich geht es im Rennen so weiter." auto motor und sport-Volontär Christian Gebhardt kletterte beim zweiten Zeittraining nicht mehr hinter das Steuer seines Pirelli-Audi TT (Nr. 144). "Wir wollten das Auto schonen und kein Risiko mehr eingehen", erklärte Gebhardt, der von Platz 77 an den Start gehen wird.

Die schnellste und einzige Dame im Motor Presse-Team wird von P144 in den Höllen-Marathon starten. "Wir hatten uns erhofft, dass Niedze etwas schneller ist", sagte sport auto-Redakteurin Anja Wassertheurer mit einem Schmunzeln, nachdem sie im Honda Civic Type R mit der Startnummer 226 nur unwesentlich langsamer war, als Ex-DTM-Pilot Klaus Niedzwiez.

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