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Sport: Rallye Isuzu D-Max

Auf dem Weg zur Dakar

Isuzu D-Max 14 Bilder

Isuzu will bei der neuen Dakar vorn mitmischen und hat sich für den Erfolg ein besonderes Team ausgesucht. Nach fünf Jahren Abstinenz meldet sich der legendäre australische Rennstall Garland Motorsport nun mit Pauken und Trompeten zurück. Das Rennteam entwickelte zwei Rallye-Trucks auf D-Max-Basis.

21.12.2008 Powered by

Wie die meisten Jungen im dicht besiedelten Außenbezirk Tokios spürt auch der kleine Harry das Verlangen nach Abenteuer und Action fernab der hektischen Großstadt. Doch erst als er sich sein erstes Cross-Motorrad leisten kann, geht der Traum in Erfüllung. In den folgenden Jahren kann man ihn auf den Cross-Strecken rund um Japans Hauptstadt beobachten – manchmal sogar bei Meisterschaften. Seine frühen Erfahrungen lehren ihn, schnell schwieriges Terrain zu „lesen“ – Lektionen, die sich später als sehr wertvoll entpuppen.

Als Harry Suzuki Ende der Achziger Jahre in Sydney Autos repariert, lernt er den begeisterten Rennfahrer Bruce Garland kennen, der seine ersten Erfolge schon 1975 in einem Ford Escort feierte. Schnell freunden sich die beiden an und bestreiten in den folgenden Jahren verschiedene Rallyes – Bruce Garland am Steuer, Harry Suzuki als Navigator. Sie gewinnen einige Veranstaltungen und vor allem Isuzu als Sponsor.

Jetzt haben sich die beiden ein ambitioniertes Projekt vorgenommen: Mit einem eigens dafür umgebauten Isuzu D-Max wollen sie die harte Australian Safari, die Desert Challenge in Dubai und anschließend die Dakar 2009 in Argentinien mitfahren. Auch wenn der D-Max nach monatelanger Arbeit schon sehr spektakulär aussieht – das Auto ist längst noch nicht fertig. Vor allem an der Leistung des Dreiliterdiesels muss noch gefeilt werden. Hierzu sollen Isuzu-Ingenieure die Steuerung des Turboladers neu programmieren. Auch an das Getriebe wird Hand angelegt, das Original durch eine Hollinger-Box ersetzt. Die darf allerdings nur fünf Gänge besitzen, da die FIA mehr verbietet. Ein Untersetzungsgetriebe ist hingegen zulässig. Der große Vorteil der Hollinger-Variante ist, dass die Übersetzung der einzelnen Gangstufen mit wenigen Handgriffen verändert und so verschiedenen Untergründen individuell angepasst werden kann. Supersache, es gibt aber auch einen Nachteil: Das Getriebe allein kostet mehr als das ganze übrige Auto. Gut, dass Sponsor Isuzu großzügig ist und Harry und Bruce bei ihren Plänen unterstützt.

Die meisten rennerprobten Teile des Pick-ups stammen von australischen Firmen. Ob das Armaturenbrett von Motec, die Bosnjak-Achsaufhängungen, ROH-Alu-Räder oder DBA-Bremsscheiben – verbaut wurde nur das Beste vom Besten aus Down Under. Aus Gewichtsgründen erhielt der imposante D-Max sogar Kotflügel, Türen und Motorhaube aus Carbon und – für mehr Reichweite – einen 220-Liter-Tank. Für die Stoßdämpfer ließ sich Bruce Garland etwas ganz Besonderes einfallen: Zusammen mit seinem alten Bekannten Murray Coote erweiterte er die MCA-Renndämpfer um einen variablen Ausgleichsbehälter. Die ersten Testfahrten mit Sprüngen über Sanddünen in New South Wales waren mehr als zufriedenstellend.

Doch der eigentliche Härtetest wird der Wettkampf sein. Das Team um Harry und Bruce ist zuversichtlich. Und auch Isuzu gibt sich optimistisch – so sehr, dass die Japaner einen weiteren D-Max für die Rallyes zur Verfügung stellen. Der wird von dem Schweden Pelle Wallentheim und dem mehrfachen Enduro-Champion Olle Ohlsson besetzt. Beide waren auch schon in Australien erfolgreich. Der Weg zur Dakar ist also bereitet.

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