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Sportec Porsche SPR1

Stramm Richtung 400

Foto: Sportec 12 Bilder

Der Schweizer Porsche-Tuner Sportec treibt seine Entwicklungen gerne auf die Spitze. Im Falle des SPR1 auf Basis des Porsche 997 soll die Tempo-Spitze erst weit über 380 km/h erreicht sein. Premiere feiert der Über-Elfer auf dem Auto Salon in Genf.

03.03.2006

Um sich das Prädikat Super-Sportwagen zu verdienen, packt Sportec jede Menge Hightech in den Zuffenhausener. Der 3,6-Liter-Boxermotor wird mit zwei Abgasturboladern bestückt und leistet so in der ersten Ausbaustufe bei einem Ladedruck von 2,2 bar 700 PS und 810 Nm Drehmoment. Noch ein paar Pferdchen mehr werden es, wenn die Lader stärker blasen dürfen und der Sechszylinder höher jubeln darf. Bei einem Ladedruck von 2,25 bar und einer Maximaldrehzahl von über 8.000/min. stellen sich so 802 PS und 880 Nm an der Kurbelwelle ein.

Entsprechend beeindruckend präsentieren sich dann auch die Fahrleistungen des Schweizer Krachers. Die schwächere Variante rennt in 3,2 Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 364 km/h. Der Durchschnittsverbrauch soll sich bei 13,7 Liter auf 100 Kilometer einpendeln. Das Top-Modell schafft den Standardspurt gar in 3,0 Sekunden und soll eine Topspeed von über 380 km/h ermöglichen.

Speziell gefertigte Antriebsteile und Achsen sollen die vorhandene Kraft sicher auf die Straße bringen. Das elektrisch einstellbare Hochleistungsfahrwerk kann auf Knopfdruck den Erfordernissen angepasst werden. Ergänzt wird das Fahrwerksupdate durch ultraleichte Schmiederäder der Dimension 9x20 Zoll mit Reifen der Größe 255/30 vorn und 12,5x20 Zoll mit Pneus der Dimension 345/25 auf der Hinterachse.

Dicke Backen

Hinter diesen findet eine großzügig bemesene Sportbremsanlage mit 380 Millimeter großen Scheiben und Achtkolben-Zangen vorn sowie 330 Millimeter-Scheiben und Vierkolbenzangen hinten Platz.

Um auch optisch potent zu wirken, erhält der 997 aus den Händen der Schweizer dicke Backen an der Hinterhand verpasst. Lufteinlässe vor den Hinterrädern versorgen den Sechszylinder mit Luft. Eine tiefgezogene Frontschürze soll den Abtrieb optimieren und eine neue Heckschürze zusammen mit einem üppig dimensionierten Heckspoiler den Auftrieb am Heck minimieren.

Den Innenraum zieren lederbezogene Bi-Color-Lederschalensitze, blau unterlegte Instrumente mit erweitertem Anzeigebereich sowie zahlreiche Lederaccessoies, ein Sportlenkrad und ein Sportschaltknauf. Weitere Kundenwünsche werden selbstverständlich berücksichtigt, allerdings können nur jeweils zehn davon weitere Optionen bestellen, da die Auflage beider Varianten auf je diese Anzahl begrenzt aufgelegt werden sollen.

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