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Sportwagen-Kaufberatung

7 Kult-Coupés für weniger als 15.000 Euro

Sieben Sportcoupes unter 15.000 Euro, BMW, Audi, Nissan, Mazda, Crossfire, RX-8, Z4 Foto: Roman Domes/ams 35 Bilder

Sportwagen sind teuer? Nicht doch: sport auto stellt sieben gebrauchte, erschwingliche und moderne Kult-Coupés für weniger als 15.000 Euro vor. Sie kommen aus Japan, Deutschland, Italien, Frankreich – und der mit 334 PS stärkste Kandidat aus den USA.

15.03.2015 Roman Domes Powered by

Der Frühling ist für Sportwagen-Fans einfach besser. Endlich wieder Sonne, endlich wärmere Temperaturen, endlich den Winterwagen ins letzte Eck der Garage stellen. Endlich Zeit für Fahrspaß, vorausgesetzt man hat Zugriff auf einen Sportwagen. Falls das (noch) nicht der Fall ist, stellen wir Ihnen sieben unterschiedliche, aber allesamt auf ihre Weise kultige Sportcoupés für erschwingliches Budget vor: maximal 15.000 Euro

1. Mazda RX-8: der wankelmutige Drehzahlkönig

Ok, wir haben Sie angelogen: Der Mazda RX-8 ist kein Coupé. Er hat vier Türen und vier Sitze. Die hinteren Pforten öffnen gegenläufig zu Fahrer- und Beifahrertür – und sind kaum zu sehen. Deswegen nehmen wir den RX-8 in diese Liste auf. Und: Weil er ein echter Sportwagen ist. Beinahe perfekt ausbalanciert, im Idealfall 231 PS stark, mit Hinterrad-Antrieb, und einem Motor, der bis 9.200/min dreht. Nicht unbedingt zum Vorteil des Geldbeutels. Der Kreiskolben-Motor hat vergleichsweise großen Durst nach Supertreibstoff, und verbraucht nebenbei sehr viel Öl; dafür läuft er sehr geschmeidig.

Schwachstellen beim Mazda RX-8 gibt es laut Dekra-Report relativ viele. Generell gilt: Ölstand überwachen, wenig Kurzstrecke fahren. Bei älteren Modellen (vor Baujahr 2006) sollte auf Rost im Bereich der Fondtüren und des Kofferraumdeckels geachtet werden. Zusätzlich sollten Brems- und Beleuchtungsanlage begutachtet werden. 2009 gab es ein Facelift mit neuer Frontscheinwerfer-Optik, neuem und kürzer übersetztem Getriebe, geändertem Fahrwerk und besser platziertem Ölmessstab. Wie zu erwarten, sind die Facelift-Modelle die teuersten – sie beginnen beim Händler bei etwa 10.000 Euro, von Privat ist es weit günstiger. Aber auch ohne Garantie.

2. Audi TT (8J): die kühle Design-Ikone

Der Audi TT der Baureihe 8J bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger etliche Verbesserungen. Einerseits wirkt die Optik auch heute noch frisch, andererseits macht die Technik allgemein wenig Ärger. Das bestätigt die Dekra. Einzige Mängel, die gehäuft auftreten: gerissene Staubmanschetten an den Antriebswellen und beschädigte Abgasanlagen. Schwachstellen am Fahrwerk sind selten. Auf die Bremsen sollte ein genauerer Blick geworfen werden – aber nicht, weil sie ein besonderer Schwachpunkt am TT wären, sondern weil bei etwaigen Rennstreckenbesuchen Scheiben und Beläge einem erhöhten Verschleiß unterliegen.

Motorenseitig empfehlenswert ist der 200 bzw. ab 2010 211 PS starke 2.0 TFSI. Er überzeugt mit sportlichen Fahrleistungen, gutem Durchzug bei mittleren Drehzahlen und gilt als standfest. Den Audi TT 2.0 TFSI mit 200 PS gibt es ab 10.000 Euro, die 211-PS-Variante beginnt bei knapp 12.000 – 13.000 Euro. Für Genießer oder diejenigen, die auf freisaugende Triebwerke schwören, liegt der 3,2 Liter V6 mit 250 PS und serienmäßigen Allradantrieb ebenfalls im Budget. Er ist nur etwas durstiger als die Vierzylinder.

3. BMW Z4 Coupé: der letzte seiner Art

Ein kommender Klassiker für weniger als 15.000 Euro? Beim BMW Z4 Coupé stehen die Vorzeichen sehr gut. Geringe Stückzahl, nur ein, 265 PS starker, Reihensechszylinder, der uns bereits im Supertest voll und ganz überzeugen konnte. Dazu die klassischen Formen mit langer Haube und zurückversetzter Fahrerkabine. Ein Rezept, das bei Erscheinen des intern E86 genannten Fahrzeugs zunächst nicht so wirklich funktioniert hat, dafür jetzt umso mehr Liebhaber findet – auch weil BMW heutzutage keinen einzigen Saugmotor mehr verbaut. Das Z4 Coupé gilt als einer der letzten richtigen Sportler des Münchner Herstellers. Die nachfolgende Generation E89 verspielte durch das weiche Fahrwerk viel Kredit bei Sportfahrern.

Der Z4 hat beim Dekra-Report die Gewinnerkrone im Bereich Sportwagen-/Cabrio-Klasse abgeräumt. Das spricht für sich. Mängel sind selten, treten aber dennoch gelegentlich auf. Etwa undichte Scheinwerfer und Nebelleuchten, abgefahrene Bremsen, sowie defekte Navigationssysteme. Einige Fahrer berichten zudem von „Klackern“ oder „Rasseln“ beim Kaltstart. Schuld daran sind nicht korrekt arbeitende Hydrostößel bzw. Ausgleichselemente, die in der Werkstatt oder durch eine Langstreckenfahrt entlüftet werden können. Der Dreiliter-Sechszylinder gilt als standfest, kann aber etwas Öl verbrauchen. Die Preise beginnen bei 10.000 Euro für Coupés mit hoher Laufleistung, ab 13.500 Euro sind gut erhaltene Exemplare mit weniger Kilometern zu bekommen.

Vier weitere Klassiker auf Seite 2.

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