6 Ausgaben testen + IAA Ticket gratis sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 35% Preisvorteil zum Preis von nur 15,30 € testen und gratis IAA Ticket im Wert von bis zu 16 € sichern!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Radikale Reduktion

Sportwagen und Klassiker als Einräder

Smart Brabus Retusche Foto: la tete dans le cul 34 Bilder

Es gibt ja viele Designer, die sich Auto-Modelle in unterschiedlichen Varianten aus den Photoshop-Fingern saugen – aber das, was dieser französische Fotokünstler vollbracht hat, gab es noch nie.

10.08.2017 Patrick Lang 6 Kommentare

Wie viele Auto-Designer predigen immer wieder eine reduzierte Linienführung. Kein Schnickschnack. Alles clean und auf das Wesentliche reduziert. Und dann kommt da ein französischer Fotokünstler um die Ecke, nennt sich im Netz „La tête dans le cul“ (zu deutsch: Der Kopf im Ar..h) und reduziert Autos mal so richtig radikal. Das tut er, indem er die Fahrgastzelle komplett rausschmeißt, den vorderen und den hinteren Überhang verheiratet und alles auf ein einziges Rad stellt. Dabei macht er weder vor aktuellen Sportwagen wie Porsche 911 GT2 RS oder McLaren 720 S halt, noch vor Klassikern wie dem BMW E30 M3, einem Käfer oder dem VW Bulli.

LaFerrari ist der Pinocchio unter den Sportwagen

Ferrari LaFerrari Retusche Foto: la tete dans le cul
Hätten Sie gedacht, dass der LaFerrari so eine lange Nase hat? In Natura würde vermutlich niemand über den Sportwagen lachen, aber so sieht er doch sehr lustig aus.

Das Betrachten der Bilder führt tatsächlich zu spannenden Erkenntnissen über die Proportionen von Autos, die man gut zu kennen glaubt. So fällt einem der lange Hintern des neuen Rolls-Royce Phantom in der Komplettansicht nicht unbedingt in aller Deutlichkeit auf. Die Retusche offenbart jedoch die Differenz zwischen Front und Heck unverkennbar. Ähnlich verhält es sich mit dem 1967er Ford Mustang Fastback als Shelby GT500 – Auch bekannt als Eleanor aus dem Film „Nur noch 60 Sekunden“. Im Bereich der Supersportwagen zeichnet sich dagegen ein überwiegend harmonisches Verhältnis zwischen Vorder- und Hinterseite ab. Schaut man sich beispielsweise die Retusche des Pagani Zonda oder eines Koenigsegg CCXR an, bietet sich ein sehr ausgeglichenes Bild. Selbst der Oldie Mercedes CLK GTR steht auf einem Rad sehr ausgewogen da. Der Ferrari LaFerrari sieht da deutlich lustiger aus. Vermutlich auch keine Bemerkung, die einem über die Lippen käme, wenn das italienische Hypercar in voller Pracht vor einem auffährt. Doch der südländische Sportwagen macht eine richtig lange Nase. Gibt quasi den Pinocchio unter den Supersportwagen.

Doch genug der Ausführungen, jetzt lassen Sie mal Taten sprechen. Hand auf’s Herz: Erkennen Sie aus jeder der Retuschen das ursprüngliche Auto? Machen Sie die Selbstkontolle in unserer Bildergalerie. Die Auflösung schreiben wir immer jeweils unter das nächste Foto. Nicht schummeln! Sie können ihr Ergebnis gerne in die Kommentare unter diesem Artikel schreiben. Mal sehen, wer den Highscore macht.

Neuester Kommentar

Albern. Ich wette alle Beteiligten hatten entweder Bärte oder Tattoos oder Beides und können Ukulele spielen.

minsep 14. August 2017, 08:53 Uhr
Neues Heft
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden