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Sportwagenbauer Artega verkauft

Paragon und Frers übernehmen wieder

Artega GT, Autosalon Genf 2012, Messe Foto: SB-Medien 28 Bilder

Der insolvente Sportwagenbauer Artega aus Delbrück wurde zum 1. Oktober an den Autoelektronikhersteller Paragon verkauft. Damit geht die Manufaktur zurück an den ehemaligen Firmengünder Klaus Dieter Frers.

04.10.2012 Uli Baumann Powered by

Der Paragon-Vorstandsvorsitzende Klaus Dieter Frers hat aber nicht vor die Sportwagenproduktion bei Artega wieder aufzunehmen. „Fahrzeugbau passt nun einmal nicht zum Paragon-Portfolio“, erklärt Frers in einer Pressemitteilung. Paragon habe alle Vermögensgegenstände von Artega übernommen, um die Weiterentwicklung von Paragon als Direktlieferant der Automobilindustrie auszubauen. Für die neuen Geschäftsbereiche Elektromobilität und Karosserie-Kinematik benötige man zusätzlichen Platz. Allen Artega-Mitarbeitern wurde ein neuer Job angeboten. Auch übernimmt Paragon künftig den Service und die Ersatzteilversorgung für alle Artega-Sportwagen.

Artega 5:17 Min.

Mit der Gründung von Artega hatte sich Klaus Dieter Frers Ende 2006 seinen Traum vom eigenen Sportwagen erfüllt. Nach finanziellen Schwierigkeiten Ende 2009 übernahm der mexikanische Investor Tresalia Capital Artega. Im Juni 2012 stellte der Sportwagenbauer dann Insolvenzantrag.

Der zweisitzige Artega GT baut auf einem Aluminium-Spaceframe auf, wird von einem 300 PS starken VW-Sechszylinder befeuert, ist 270 km/h schnell und wurde zuletzt  für rund 88.000 Euro angeboten.

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