Autobauer Saab und Koenigsegg
Sportwagenbauer kauft Saab
Der schwer angeschlagene schwedische Autobauer Saab wird laut Medien vom heimischen Sportwagenhersteller Koenigsegg übernommen. Wie der TV-Sender SVT am Donnerstag (11.6.) berichtete, stehen auch norwegische Investoren hinter der Übernahme.
Saab mit 4.000 Beschäftigten ist bisher eine Tochter des insolventen US-Autoherstellers General Motors (GM). Das schwedische Unternehmen wird seit Jahresbeginn selbst von einem Insolvenzverwalter geführt.

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Noch keine Details über Saab-Übernahme
Einzelheiten über den Verkaufspreis und Zukunftspläne wurden nicht mitgeteilt. Ein Regierungssprecher in Stockholm erklärte, dass staatliche Garantien für den Fall einer Saab-Übernahme vorbereitet würden.
Die Verhandlungen über Details der Übernahme sollten bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein, hieß es in Stockholm. Koenigsegg stellt exklusive Sportwagen in kleiner Stückzahl im südschwedischen Ängelholm her.
Designer und Multimillionär steht hinter Saab-Übernahme
Hinter der geplanten Übernahme des angeschlagenen schwedischen Autoherstellers Saab steht nach Medienangaben ein Designer und Multimillionär aus Norwegen. Wie am Freitag in Stockholm und Oslo übereinstimmend berichtet wurde, hat der Unternehmer Bård Eker zusammen mit dem kleinen schwedischen
Luxus-Sportwagenbauer Koenigsegg eine entsprechende Absichtserklärung
unterschrieben.
Saab bleibt bisher ohne Staatshilfe
Seit dem Beginn der Krise und dem massiven Einbruch des Saab-Absatzes hatte die Stockholmer Regierung alle Hilfsleistungen für das Unternehmen abgelehnt. Sie begründete ihre Haltung mit dem Fehlen eines realistischen Zukunftskonzeptes neuer Eigner. Als zentrales Problem für einen Käufer gelten die hohen Schulden von Saab bei der bisherigen US-Mutter GM. Sie belaufen sich auf 90 Prozent der Gesamtschulden von zehn Milliarden Kronen (900 Millionen Euro).
Saab seit fast zwanzig Jahren mit Verlusten
Koenigsegg beschäftigt 40 Mitarbeiter, während für die Eker-Gruppe 250 Beschäftigte arbeiten. Saab als bisherige Tochter des insolventen US-Konzerns General Motors (GM) hat 2008 mit gut 4.000 Mitarbeitern 93.000 Autos produziert. Weder Saab selbst noch die schwedische Regierung oder GM wollten zu den Berichten über die bevorstehende Übernahme Stellung beziehen. Saab hat seit dem Einstieg von GM vor knapp zwei Jahrzehnten nur in zwei Jahren schwarze Zahlen geschrieben.
























































