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Spritpreis

Noch bleibt´s nur teuer

Die Benzinpreise in Deutschland sind trotz des aus Unsicherheit über einen möglichen Irak-Krieg steigenden Rohölpreises noch stabil.

16.09.2002

Die Benzinpreise in Deutschland sind trotz des aus Unsicherheit über einen möglichen Irak-Krieg steigenden Rohölpreises noch stabil. Am Montag (16.9.) lagen die bundesweiten Durchschnittspreise mit 1,09 Euro für einen Liter Superbenzin, 1,07 für Normalbenzin, 1,13 Euro für Super plus und 87 Cent für Diesel auf dem Niveau vom Freitag. Auf Grund des Wettbewerbs unter den verschiedenen Anbietern tendiere der Preis eher noch weiter nach unten, sagte der Sprecher von ExxonMobil, Karl-Heinz Schult-Bornemann.

Zwar ist nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) am Montag in Rotterdam auch der Benzinpreis um vier Dollar auf 284 Dollar pro Tonne Superbenzin gestiegen. Es sei aber unklar, ob der Wettbewerb in Deutschland es zulasse, dass die Kostensteigerung an die Verbraucher weitergegeben wird.

Rohölpreis deutlich gestiegen

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen wenige Tage vor deren Ministertreffen deutlich nach oben geschnellt. Ein Barrel (159 Liter) habe in der vergangenen Woche im Schnitt 27,52 Dollar gekostet und war damit gleich um 0,98 Dollar teurer als in der Woche davor, berichtete das OPEC-Sekretariat am Montag in Wien. Nordsee-Öl der Marke Brent kostete am Montag in London 28,44 Dollar.

Im August hatten für diese Menge 25,99 Dollar, im vergangenen Jahr durchschnittlich sogar nur 23,12 Dollar gezahlt werden müssen. Als Grund für die Preissteigerung gilt die Angst vor einem militärischen Konflikt zwischen den USA und dem OPEC-Mitglied Irak. Der Ölpreis bewegt sich vorerst jedoch immer noch innerhalb des vom Kartell angestrebten Richtpreises zwischen 22 und 28 Dollar.

Die OPEC-Erdölminister treffen sich am Donnerstag (19.9) im japanischen Osaka, um über Fördermengen und Preise zu beraten. Während große Mitgliedsländer wie Saudi-Arabien angeblich den Öl-Hahn weiter öffnen wollen, sollen die meisten OPEC-Staaten mit dem aktuellen Preisniveau zufrieden sein und die aktuelle Fördermenge von 21,7 Millionen Barrel am Tag nicht antasten wollen.

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