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Spritpreise

Politik fordern Benzingipfel

Foto: dpa

Angesichts weiter steigender Benzin- und Ölpreise fordern Politiker und Gewerkschafter jetzt einen Benzingipfel bei Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD).

01.06.2004

"Ich fordere den Bundeskanzler dazu auf, alle Betroffenen an einen Tisch zu laden", sagte der stellvertretende CDU- Vorsitzende und -Landeschef in Rheinland-Pfalz, Christoph Böhr, der "Bild"-Zeitung. "Wir brauchen einen solchen Benzingipfel. Die Abzockerei an deutschen Tankstellen wirkt sich lähmend auf unser Wirtschaftswachstum aus", warnte Böhr.

Auch der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle sagte: "Die hohen Spritpreise rufen nach einem Benzingipfel von Politik, Wirtschaft und Verbraucherverbänden. Der selbst ernannte Autokanzler Schröder sollte dafür sorgen, dass ab einem bestimmten Rohölpreis die Ökosteuer ausgesetzt wird." Der stellvertretende Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Ulrich Freese, fürchtet weitere Belastungen für die Unternehmen. "Deshalb brauchen wir ein internationales Spitzentreffen mit Beteiligung der Förderländer und der Amerikaner", sagte Freese der Zeitung.

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