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Sprühfolien zum Aufhübschen des eigenen Autos

Sprühen, nicht lackieren

Dodge Challenger SRT8, Rad, Felge Foto: Beate Jeske

Wem sein Auto zu langweilig ist, der kann mithilfe von Sprühfolie das eigene Fahrzeug ohne viel Aufwand selbst aufhübschen. Das geht bei Felgen oder Karosserieteilen. Damit das Resultat am Ende überzeugt, sagt Ihnen auto motor und sport, worauf Sie achten sollten.

11.04.2015 Maximilian Immer

Folierung der Felgen

Wer klassisch silberne Felgen satt hat, der kann mit Felgenfolie aus der Sprühflasche dem Rad eine neue Optik verpassen. Das Spray gibt es in verschiedenen Farben im Fachhandel. Am besten montieren Sie die Räder vor dem Besprühen ab, so wird verhindert, dass der Inhalt der Spraydose auf die Bremse oder den Rest des Autos gelangt. Da es sich hier um ein chemisches Produkt handelt, ist es ratsam, die Arbeit im Freien oder in einem gut belüfteten, großen Raum durchzuführen.

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Bevor es losgehen kann, legen Sie die Felgen auf Zeitungspapier oder Pappe. Wichtig: Die zu behandelnden Flächen müssen sauber und trocken sein, es können sonst Laufnasen entstehen. Vergessen Sie nicht, das Luftventil mit etwas Klebeband abzudecken – denn kommt es mit der Folie in Kontakt, kann es verstopfen. Die meisten Sprühfolienpakete beinhalten darüber hinaus mehrere Steckkarten, die als Schutz zwischen Felge und Reifen gesteckt werden können – das aufwendige Abkleben an diesen Stellen entfällt somit.

Sind die Vorarbeiten erledigt, kann die Verschönerung beginnen. Schütteln Sie die Spraydose, und tragen Sie die Sprühfolie gleichmäßig auf die Felge auf. Eventuell müssen Sie den Vorgang wiederholen. Wichtig sind gleichmäßige Bewegungen, denn wird zu viel an einem Punkt aufgetragen, sieht die Fläche ungleichmäßig aus. Nachdem die Felge getrocknet ist, können Sie die Karten wieder entfernen und das Ergebnis begutachten. Sagt das Resultat nicht zu, ist das kein Problem – die Folie lässt sich einfach und ohne Rückstände abziehen.

Karosserieteile folieren

Nicht nur für Felgen kann man die Sprühfolie benutzen, sie lässt sich auch an der Karosserie anwenden. Doch hier sollte mit Vorsicht vorgegangen werden, weil sich manche Teile nicht ohne Weiteres abbauen lassen. Beim Außenspiegel, bei den Türen, den Spoilerstoßstangen, der Heckklappe oder der Motorhaube geht die Demontage noch recht schnell, aber bei allen anderen Teilen sieht das anders aus. Das heißt: Bevor das Folienspray zum Einsatz kommt, ist die Fläche um das zu behandelnde Bauteil sorgfältig und großzügig abzukleben.

Denn Sprühfolienreste auf dem Lack sehen nicht nur unschön aus, sondern sind auch oft schwer zu entfernen – zum Beispiel in Ritzen. Und noch etwas: Vor dem Aufsprühen der Folie muss der Untergrund staub- und fettfrei sein. Auch vor dem großflächigen Einsatz ist Vorsicht geboten, denn je größer der zu bearbeitende Bereich, desto größer die Gefahr von Laufnasen. Mit einer guten Sprühtechnik (gleichmäßige Bewegungen) reduziert man die Gefahr, schließt sie aber nicht aus. Kleiner Trost: Falls das Resultat am Ende nicht gefällt, kann auch hier die trockene Folie einfach wieder abgezogen werden.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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