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Spyker F8-VII

Übergangs-Renner

Foto: Spyker 7 Bilder

Das niederländische Spyker-Team hat am Montag (5.2.) seinen neun Rennwagen und das Team für die Saison 2007 auf der Rennstrecke in Silverstone vorgestellt. Der quasi von Midland aus dem Vorjahr übernommene Spyker F8-VII mit Ferrari-Motor gilt dabei aber nur als Interims-Lösung, bis ein echtes eigenes Auto fertiggestellt ist.

06.02.2007 Powered by

2007 sei für Spyker ein Übergangsjahr, betonte Teamchef Colin Kolles bei der Präsentation des ganz orange lackierten Renners. Zum Auftakt am 18. März im Grand Prix von Australien in Melbourne sind die Ziele entsprechend niedrig gesteckt. Das mit dem Deutschen Adrian Sutil und dem Niederländer Christijan Albers antretende Außenseiter-Team möchte lediglich das Ziel erreichen.

Sutil, der im Vorjahr bereits einige Einsätze für den aus Midland F1 hervorgegangenen Rennstall bestritt, hat sich ebenfalls bescheidene Ziele gesteckt. "Ich will beim Aufbau helfen", sagte der 24-jährige Bayer. "Ich will die Strecken und möglichst schnell und gut das Formel-1-Business kennen lernen." Sutils Spyker-Teamkollege Albers fährt bereits seit 2005 in der Königsklasse des Motorsports.

Große Hoffnungen setzt Spyker auf den Ferrari-Motor. Beim Chassis handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Vorjahresmodells von MF1 Racing. Optimiert wurde vor allem die Aerodynamik, vorn trägt der Spyker nun einen neuen Kiel, das Heck wurde an des neue, längere Getriebe angepasst. Der erst am 1. November zum Team gestoßene frühere Technische Direktor von Toyota, Mike Gascoyne, will bereits in sechs Monaten eine ’B-Stufe’ bringen. Hier will Gascoyne deutlich mehr Einfluss nehmen und so den Spyker konkurrenzfähiger machen und Punkteränge ermöglichen.

Zu den vier Testfahrern gehört mit Markus Winkelhock auch ein Deutscher. Der Sohn des 1985 im kanadischen Mosport tödlich verunglückten früheren Formel-1-Piloten Manfred Winkelhock überzeugte 2006 bei seinen Freitagseinsätzen und hofft darauf, in dieser Saison zu seinem Grand-Prix-Debüt zu kommen.

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