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Spyker meldet Insolvenz an

Sportwagenbauer gescheitert

Foto: Spyker 9 Bilder

Der niederländische Sportwagenhesteller Spyker hat am Donnerstag (18.12.2014) Insolvenz angemeldet, nachdem eine geplante Brückenfinanzierung nicht zustande kam.

18.12.2014 Uli Baumann

Bereits im Juli drohte Spyker das Aus, nachdem der Sportwagenbauer ausstehende Steuerzahlungen nicht tilgen konnte. Eine Versteigerung der Firmengüter war bereits anberaumt, als Spyker-CEO Victor Muller doch noch kurzfritig Geld auftreiben konnte.

Victor Muller will weitermachen

Nun scheinen die Finanzmittel aber endgültig erschöpft zu sein. Dennoch will Victor Muller nicht aufgeben. "Dies ist nicht das Ende. Es ist nichtmal der Anfang vom Ende. Aber es ist vielleicht das Ende vom Anfang", zitiert Muller Winston Churchill in seiner Pressemitteilung. Ziel sei es weiterhin Spyker mit einem Elektroflugzeughersteller zusammenzuspannen und dann elektrisch angetriebene Sportwagen zu bauen.

Die Spyker-Geschichte ist keine Erfolgsgeschichte. Erst blieb der kommerzielle Erfolg der Sportwagensparte aus. Dann erlitt Muller mit der Saab-Übernahme und der geplanten Rettung des schwedischen Autobauers Schiffbruch. Auf dem Autosalon in Genf 2013 startet der Niederländer mit dem Spyker B6 Venator einen neuen Sportwagenanlauf. Bis heute wurde kein B6-Modell gebaut.

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