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Spyker paktiert mit Youngman

Paris-to-Peking-SUV soll gebaut werden

Spyker D12 Peking-to-Paris Foto: Spyker 22 Bilder

Der niederländische Sportwagenbauer Spyker wagt mit dem chinesischen Investor Youngman einen neuen Anlauf zur Zusammenarbeit. In zwei Joint-Ventures sollen künftig ein Luxus-SUV und Premium-Modelle gebaut werden.

28.08.2012 Uli Baumann

Bei der angestrebten Rettung von Saab konnte die Zusammenarbeit von Spyker und dem chinesischen Investor Youngman keine Früchte tragen. Jetzt wollen beide Unternehmen ihre Geschäftsbeziehungen in zwei neuen Joint-Ventures ausbauen.

Hochtrabende Produktionspläne

Zunächst will Youngman mit rund zehn Millionen Euro beim Sportwagenbauer mit einem 29,9 Prozent-Anteil einsteigen. Dann will Youngman mit einer 25-Millionen-Euro-Investition 75 Prozent an einem neuen Gemeinschaftsunternehmen übernehmen, das ab 2014 den bereits 2006 vorgestellten Luxus-SUV Spyker Paris-to-Peking endlich bauen soll. Auf den 250.000 Dollar-SUV sollen weitere Modelle folgen.

In einem weiteren Joint-Venture beabsichtigen beide Partner auf der noch für Saab entwickelten Phönix-Plattform eine ganze Reihe von Premium-Modellen aufzulegen. An Spyker-Phönix sollen die Asiaten 80 Prozent halten. Die Phönix-Plattform wurde auf dem Genfer Autosalon 2011 in Form des Saab Phönix Concept vorgestellt und sollte alle künftigen Saab-Modelle tragen. Die neuen Modelle sollen deutlich über den ehemaligen Saab-Modellen positioniert werden und in China und Europa produziert werden.

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