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Spyker protestiert gegen Toro Rosso

Foto: Spyker

Unmittelbar nach der Technischen Abnahme in Sepang legte Spyker-Teamchef Colin Kolles gegen die beide Toro Rosso-Ferrari Protest ein. Nun müssen sich die Rennkommissare mit der Kundenauto-Affäre befassen.

05.04.2007 Powered by

Colin Kolles marschierte mit Technikchef James Key, Teammanager Andy Stevenson und Geschäftsführer Ian Philipps zu den Rennkommissaren, um den Stein ins Rollen zu bringen. Nachdem er in Melbourne wegen Ablaufs der Protestfrist erfolglos gegen Super Aguri agierte, geht der Ungar nun gegen die Scuderia Toro Rosso vor.

Kolles glaubt, klare Beweise gefunden zu haben, dass der Toro Rosso STR02 vom Red Bull RB3 abgekupfert ist. Theoretisch könnte Toro Rosso bereits disqualifiziert werden, wenn nur ein Detail identisch konstruiert ist.

Praktisch argumentiert Teammiteigner Gerhard Berger seit Monaten, dass beide Autos von der Red Bull-Tochter RB Technologies stammen und laut Sportbehörde FIA legal seien. FIA-Chef Max Mosley - selbst gelernter Jurist - riet Kolles in einem persönlichen Gespräch, von einem Protest abzusehen und wegen der Plagiatsvorwürfe gleich vor ein Gericht zu ziehen, doch der Spyker-Chef entschied sich anders.

Toro Rosso droht Ausschluss

DerBall liegt nun bei den Rennkommissaren, die sich in der Affäre als nicht zuständig betrachten dürften und den Protest vermutlich abweisen. Kolles könnte Berufung einlegen, was zur Folge hätte, dass die Toro Rosso bis zur Berufungsverhandlung von der Rennteilnahme ausgeschlossen wären.

Um diesen Eklat zu vermeiden, könnten die Kommissare auf Zeit spielen und entscheiden, dass der Fall in der Kürze der Zeitnicht zu klären ist und erst nach dem Rennen in Malaysia beurteilt wird.

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