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Ssangyong

Chinesischer Mehrheitseigner SAIC hilft

Foto: Hans-Dieter Seufert

Der angeschlagene südkoreanische Autobauer Ssangyong Motor hat eine finanzielle Unterstützung von 45 Millionen Dollar (32,3 Millionen Euro) von seinem chinesischen Mehrheitseigner erhalten. Dies zeige die Bereitschaft von Shanghai Automotive Industry (SAIC), Ssangyong am Leben zu erhalten, teilte der südkoreanische Geländewagenspezialist am Montag (5.1.) mit.

05.01.2009

Ssangyong solle zudem 2.000 Autos und Minibusse an SAIC liefern. Das Unternehmen setzte am Montag nach einem mehr als zweiwöchigen Produktionsstopp seine Auto- und Motorenfabrik wieder in Gang.

Bis zu 3.000 Stellen in Gefahr

Der südkoreanische Autobauer, an dem SAIC einen Anteil von 51 Prozent hält, ist wegen der einbrechenden Absatzzahlen in Finanznöte geraten. Für das vergangene Jahr gab das Unternehmen einen deutlichen Absatzrückgang um 29,9 Prozent auf 92.665 Autos bekannt. Die Korea Development Bank als Hauptgläubiger des kleinsten der fünf südkoreanischen Autohersteller hatte neue Kredite von Rettungsmaßnahmen durch SAIC abhängig gemacht.    

Die Gewerkschaft bei Ssangyong rief unterdessen ihre 5.200 Mitglieder zum Streik auf. Hintergrund sind Befürchtungen, wonach SAIC eine große Zahl der mehr als 7.000 Beschäftigten entlassen will. Koreanische Zeitungen hatten berichtet, dass bis zu 3.000 Stellen in Gefahr seien.

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