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Ssangyong

Protest gegen drohende Entlassungen

Foto: Ssangyong

Mit unbefristeten Streiks reagieren die Mitarbeiter des südkoreanischen Herstellers Ssangyong auf die Sparpläne des Mehrheitsbesitzers Shanghai Automotive Industry Corp (SAIC).

16.08.2006

Die Arbeitsniederlegungen begannen laut der chinesischen Zeitung China Daily am vergangenen Freitag (11.8.). Anlass ist das umfassende Sparprogramm, das Mehrheitseigner SAIC dem in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckenden Autobauer im Juli verordnet hatte. Unter anderem sollen über 1.000 Arbeitsplätze in Südkorea gestrichen und nach China verlagert werden.

Ein SAIC-Sprecher zeigte sich zuversichtlich, dass die Streiks bald beendet sein werden. Nach Schätzungen von Branchenexperten führt der Ausstand bislang zu einem Produktionsaufall von etwa 10.000 Fahrzeugen. Inzwischen hat SAIC den früheren GM-Manager Philip Mutaugh berufen, die SAIC-Interessen bei Ssangyong zu vertreten.

SAIC war 2004 bei Ssangyong eingestiegen und hält knapp 49 Prozent am viertgrößten südkoreanischen Autohersteller. Anfang des Jahres hatten die Chinesen ein Investitionsprogramm in Größenordnung von 2.5 Milliarden US-Dollar angekündigt und mit Ziel 2010 einen jährlichen Ausstoß von 340.000 Fahrzeugen.

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