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Standard Taxi

Der Spezialist

Foto: Standard-Taxi 11 Bilder

In London sorgen die berühmten London-Spezial-Taxis für einen Großteil der Personenbeförderungen. In den US-Metropolen übernehmen Taxi-Aufgaben überwiegend leidlich angepasste Großserienlimousinen. Das soll sich künftig ändern - wenn es nach dem Willen der Standard-Taxi-Macher geht.

17.04.2007

Diese sehen auch den US-Markt reif für Spezialanfertigungen, die speziell auf die Bedürfnise der Taxi-Passagiere aber auch die der Fahrer zugeschnitten sind.

Robuste Großserientechnik

Als Eckpfeiler gelten eine robuste Technik sowie ein großzügiger und bequemer Innenraum. So stellte das Team aus Ex-Ingenieuren aus der Autoindustrie auf einer Länge von 4,99 Meter, einer Breite von 2,02 Meter und einer Höhe von 1,90 Meter das Standard-Taxi auf die Räder.

Durch die üppigen Abmessungen fast es vier Passagiere plus einen Rollstuhlfahrer, der neben dem Fahrer seinen Platz findet. Der Kofferraum fast zudem knapp 750 Liter Gepäck.

Platz, Platz, Platz

Zugang zum Innenraum bieten vier hoch aufragende und weit heruntergezogene Türen. Eine aus dem Fahrzeugboden ausziehbare Rampe erleichtert Rollstuhlfahrern den Zugang. Im Passagierabteil werden die Gäste in einer 3+1-Konfiguration befördert, wobei sich der Einzelsitz für noch mehr Beinfreiheit hochklappen läst. Ein großer Flachbildschirm übernimmt das Animationsprogramm im Fond.

Alternative Kraftstoffe und Normteile

Der Fahrer findet seinen Arbeitsplatz auf einem vielfach einstellbaren Sitz, abgeschirmt durch eine Rück- und eine Seitenwand. Alle Taxi-spezifischen Bedienelemente liegen griffgünstig zur Hand. Der stille Alarm kann mit dem Knie ausgelöst werden. Durch das Kastendesign der Kunststoffkarosserie, die auf einem stählernen Rohrrahmen thront, ist das Standard-Taxi übersichtlich. Sensoren überwachen dennoch die Umgebung.

Beim Antrieb steht drei Alternativen zur Wahl, die alle auf einem 150 PS starken 4,3-Liter-V6-Motor von GM basieren. Dieser kann wahlweise mit Benzin, Flüssiggas oder Erdgas betrieben werden. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse obliegt einer Automatik.

Preise nannte der Hersteller zwar noch nicht, doch soll die überwiegende Verwendung von Standard- und Normteilen den Betrieb und Unterhalt des Taxis äußerst günstig machen. Ob damit allerdings Kultstatus wie beim London-Vorbild zu erreichen ist, bleibt abzuwarten.

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