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Start-Ziel-Sieg für Manthey beim 6h-Rennen

Foto: VLN/Jan Brucke 16 Bilder

Die Gewinner des 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen heißen Marcel Tiemann, Romain Dumas und Arno Klasen. Das Trio fuhr im Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing von der Pole-Position aus gestartet einen sauberen Start-Ziel-Sieg und überquerten mit einem Vorsprung von 8:19.778 Minuten die Ziellinie.

17.09.2007 Powered by

Platz zwei ging an Andreas und Ralf Schall und Volker Strycek  im Opel Astra V8 Coupé. Das Podium komplettierten Georg Weiss, Peter-Paul Pietsch, Michael Jacobs und Dieter Schornstein in einem weiteren Manthey-Porsche 911 GT3.

46.000 Zuschauer erlebten den siebten Lauf

Nachdem 230 Teams am Morgen das Training aufgenommen hatten, starteten die maximal zulässigen 210 Fahrzeuge zum Rennen.Für Manthey-Racing war es ein trauriger Sieg, denn am Montag vor dem Rennen verunglückte Marcel Manthey, der Sohn von Teamchef Olaf Manthey und seiner Frau Renate, bei einem Verkehrsunfall tödlich. "Die Familie hat entschieden, dass es in dem Sinn von ihrem Sohn gewesen wäre, heute an den Start zu gehen", erklärte Marcel Tiemann bei der Siegerehrung. "Ein sehr trauriger Sieg, den wir Marcel widmen."

Die sportliche Leistung des Teams geriet unter diesen Vorzeichen fast zur Nebensache

Trotzdem war das Rennen für die Lokalmatadore ein großer Erfolg. Für das Top-Fahrzeug des Meuspather-Rennstalls war es nicht nur der erste Sieg bei dem 6-Stunden-Rennen, sondern auch die erste Zielankunft bei der Veranstaltung. Abgerundet wurde das Ergebnis durch vier Manthey-Porsche in den Top 6 und die schnellste Qualifyingrunde der Saison. "Unser Porsche lief heute völlig problemlos", sagte Dumas. "Die Runde im Zeittraining hat für die Pole gereicht auch wenn ich einen Fahrfehler gemacht habe. Wir wollten gewinnen und es hat geklappt."

Unproblematisch war auch das Rennen der zweitplatzierten Opel-Mannschaft

"Das 6-Stunden-Rennen scheint uns einfach zu liegen", sagte Ralf Schall. "Es ist der achte Podiumsplatz bei dem Rennen und wir sind überglücklich." Andreas Schall ergänzte: "Wir sind das Rennen zunächst sehr abwartend angegangen und diese Taktik hat sich bezahlt gemacht."

Für eine Reihe von Top-Teams war der Saisonhöhepunkt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft vorzeitig beendet. Der von Phoenix-Racing eingesetzte Aston Martin DBRS9 von Klaus Ludwig, Robert Lechner und Christian Abt schied nach drei Runden mit einem Schaden an der Kardanwelle aus. Nur eine Runde weiter kamen die vierfachen Saisonsieger Marc Basseng und Marc Hennerici, die den Land-Porsche mit einer defekten Antriebswelle abstellen mussten. Für Claudia Hürtgen, Johannes und Hans-Joachim Stuck war das Rennen nach einem Schaden an der Hinterachse des BMW Z4 M Coupé nach acht Runden beendet.

Ölverlust bei der Viper

Lange Zeit auf Platz zwei gelegen, blieben Duncan Huisman, Tom Coronel und Patrick Simon  mit der Dodge Viper GTS-R nach 36 Runden mit Ölverlust auf der Strecke. Von den 210 gestarteten Teams sahen 146 die Zielflagge.

Den ersten Sieg für ein bioethanol-betriebenes Rennfahrzeug feierten Patrick Brenndörfer und Martin Müller im Volvo S40 in der Klasse der "Alternativen Treibstoffe" über 2.000 ccm Hubraum.

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