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Startech Widebody des Range Rover auf der IAA

Das Hightech-Kraftpaket

Startech Widebody Ranger Rover, Tuner Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 19 Bilder

Die Brabus-Tochter Startech präsentiert auf der IAA eine spezielle Breitbauversion des neuen Range Rover. Veränderungen an der Frontpartie lassen den britischen Nobel-SUV noch bulliger erscheinen. Sportlicher wird es unter anderem dank eines speziellen Fahrwerks und eines kräftigeren Motors.

09.09.2013 Andreas Haupt

Die Startech Widebody Breitbauversion lässt den neuen Range Rover um insgesamt 45 Millimeter breiter werden. Mitverantwortlich hierfür sind seitlich an die Frontschürze angebrachte Luftführungen. Sie lassen den englischen Luxus-SUV noch bulliger wirken. Die speziellen Luftführungen erfüllen jedoch nicht nur einen optischen Zweck. Im Zusammenspiel mit dem Frontspoiler sollen sie bei höheren Geschwindigkeiten den aerodynamischen Auftrieb an der Vorderachse reduzieren.

Startech Widebody mit 23-Zoll-Rädern

Weitere Veränderungen sind in der Beleuchtung zu finden. Aufgrund unterschiedlicher Zulassungsbestimmungen integriert Startech je nach Land identisch geformte LED-Tagfahrleuchten oder LED-Positionsleuchten in die Frontschürze. Außerdem wird das Fahrzeug mit den aktuell kleinsten auf dem Markt erhältlichen Nebellampen in LED-Technologie ausgerüstet.

Ein Highlight der Breitbauversion sind die markant ausfallenden Kotflügelverbreiterungen, die Raum für die riesigen 23-Zoll-Schmiederäder schaffen. Durch die kostenspielige Schmiedetechnologie werden im Vergleich mit einem konventionellen Gussrad gleicher Größe bis zu 15 Prozent an Gewicht eingespart, trotzdem aber eine extreme Festigkeit erreicht. Ausgestattet wird die Breitversion des Tuning-Unternehmens, das zur Brabus Gruppe gehört, mit speziell entwickelten Monostar S Rädern, dessen Felgen im Kreuzspeichen-Design gehalten sind.

Heckpartie mit integriertem Diffusor

Sportlich wird es am Heck. Die hinteren Verbreiterungen sind vor den Radhäusern mit angedeuteten Lufteinlässen versehen. Die Heckschürze des Range Rover wird wie die vorderen Serienstoßfänger komplett ausgewechselt. Dadurch erhält das Heck einen Diffusor. Im Bereich des Auspuffs kann der Kunde zwischen zwei Varianten wählen. Entweder er belässt es beim serienmäßigen Abgassystem oder er wählt die sportliche Variante – die Startech Edelstahl-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung. Letztere Version bietet einen hörbaren Vorteil. Mittels Gangwahlrad kann der Fahrer den Motorsound während der Fahrt verändern. Kraftvolle Geräuschkulisse bietet die Auswahl "Sport", während der Motor bei geschlossenen Abgasklappen eher diskret flüstert.

Verstellbares Fahrwerk für getunten Range Rover

Ebenfalls kann der Pilot von seinem Cockpit in die Steuerung der Luftfederung eingreifen. Bei Bedarf lässt sich der getunte Range Rover um etwa 30 Millimeter absenken, was ihn bei sportlicher Fahrweise agiler und sicherer macht. Abseits asphaltierter Straßen sollte das Fahrzeug auf Serienhöhe eingestellt bleiben.

Auch am Motor wurde Hand angelegt. Für alle Range Rover mit 3.0 Liter LR-TDV6 Dieselantrieb mit zwei Turboladern werden dank eines Zusatzsteuergerätes und neu programmierter Motorenkennfelder 300 statt 258 PS heraus gekitzelt. An der Kurbelwelle liegen dann 4.000 Umdrehungen pro Minute an. Mit der Achtgang-Automatik geht es damit in 7,3 Sekunden von Null auf 100 Km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 Km/h. Eine Leistungssteigerung ist auch für den 4,4 Liter V8 Turbodiesel in Arbeit.

Im Innenraum der Breitversion treffen Leder und Echt-Karbon-Applikationen aufeinander. Je nach Wunsch kann sich der Kunde das Interieur auch den eigenen Vorstellungen nach anfertigen lassen. Der Kofferraum ist mit einem Teakholzboden versehen.

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