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Stellenabbau bei Opel

Betriebsrat erhebt Widerspruch

Opel Produktion Insignia Werk R�sselsheim Foto: Opel

Gegen die bei Opel angedrohten Kündigungen hat der Bochumer Betriebsrat am Freitag (26.8.) offiziell Widerspruch erhoben.

29.08.2011 dpa

Vor dem Hintergrund von drohenden Zwangsversetzungen nach Rüsselsheim habe bislang noch keine Einigung über das Schicksal von 86 Mitarbeitern erzielt werden können, sagte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel. Lediglich drei Mitarbeiter seien auf das Angebot einer Versetzung ins Stammwerk nach Rüsselsheim eingegangen oder hätten sich für eine Abfindung entschieden.
 

Opel hat Zwangsversetzungen angekündigt

Insgesamt hatte Opel vor einer Woche 89 Beschäftigten im Rahmen des laufenden Personalabbaus eine Zwangsversetzung ins Stammwerk nach Rüsselsheim angekündigt. Falls Opel nun wie angekündigt Änderungskündigungen ausspreche, werde eine Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht folgen, kündigte Einenkel an. Hintergrund ist ein bereits in weiten Teilen vollzogener Abbau von 1.800 Stellen im Bochumer Werk im Zusammenhang mit dem europäischen Sanierungsprogramm des Autoherstellers. Bis zum Jahresende soll die Beschäftigtenzahl auf etwa 3.100 Mitarbeiter sinken.

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