Der amerikanische Mutterkonzern entsende außerdem mit Tim Lee und Daniel Ammann zwei weitere Vorstände in den Aufsichtsrat von Opel. Das Unternehmen hatte bereits Anfang November bekanntgegeben, dass Reilly im kommenden Frühjahr in den Ruhestand geht.
Girsky will Kostenstruktur optimieren
Der GM-Strategiechef Girsky war den Angaben zufolge bereits seit Anfang 2010 Aufsichtsratsmitglied der Adam Opel AG. "GM steht zu Opel und möchte die Marke zu profitablem Wachstum führen", sagte er laut Mitteilung. "Um das Potenzial der Marke voll ausschöpfen zu können, werden wir weiter daran arbeiten, die Kostenstruktur zu optimieren, Margen zu verbessern und Skaleneffekte innerhalb des Konzerns zu nutzen."
Der Konzernchef des Autoriesen GM, Dan Akerson, lobte in der Mitteilung Girsky und Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke als zwei erfahrene Persönlichkeiten, "die Opel weiter voranbringen werden".
Der Rüsselsheimer Autobauer war im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht, obwohl mehr Autos verkauft wurden als im Vorjahr. GM fuhr 292 Millionen Dollar (213,8 Millionen Euro) operativen Verlust (EBIT) mit seinem Europageschäft um die Hauptmarken Opel und Vauxhall ein.
Im Vorstand von Opel gibt es für den Bereich Fertigung außerdem noch einen Wechsel: Peter Thom (48) wurde zum Nachfolger von Reinald Hoben (59) ernannt, der Anfang kommenden Jahres in den Ruhestand geht. Thom ist derzeit Fertigungsleiter von GM China.






