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Streckenverlauf der Mille Miglia 2007

Foto: www.millemiglia.it

Die Strecke der Mille Miglia 2007, die von Streckenplaner Gino Danieli entworfen wurde, weist einige bemerkenswerte Innovationen auf.

09.05.2007 Powered by

Sie liegt stets im Rahmen der Strecken aus den vierundzwanzig Rennen zwischen 1927 und 1957, um das Event wertvoller, zugänglicher, schlanker und spektakulärer zu machen. Am Donnerstag, 17. Mai, werden die Teilnehmer wie im letzten Jahr für die Abnahme auf der Piazza Loggia in Brescia empfangen, weil Piazza Vittoria noch durch die Baustelle für den Bahnhof der neuen U-Bahn behindert ist.

Die Oldtimer kommen auf einer anderen Anfahrtsstrecke vor die Loggia: Sie fahren über Corso Zanardelli und Via X Giornate, wobei die Rampe, die zu den Vorprüfungen des Rennens führt, verlängert wird - ganz zum Vorteil des Publikums. Bestätigt ist der Start in Brescia im Viale Venezia, so dass man Runde mitten durch die Altstadt fährt, eine ideale Bühne, die von vielen Zuschauern gesäumt werden wird. Und hier kommt gleich die erste wichtige Neuheit: zwei Präzisionstests in der Stadt, eine optimale Chance für die Teams, sich an das Zeitfahren zu wagen.

Dann folgt die Ausfahrt aus der Stadt in Richtung Osten nach Rezzato und Lonato. Und nach dem Erfolg im letzten Jahr kann auch dieses Mal das dreimalige Zeitfahren in der Altstadt/Uferpromenade von Desenzano del Garda zwischen Ponte Veneziano und Landungssteg nicht fehlen: Ein außerordentliches Fest begrüßt die Freccia Rossa in dem Städtchen am Gardasee. Nach Rivoltella und Sirmione fahren wir durch Peschiera del Garda und auf den ersten historischen Platz zu, auf dem sich die Menge drängt, Piazza Bra in Verona: Hier treffen sich die Fahrzeuge, durchqueren das prächtige Castel Vecchio und fahren über die Zugbrücke, um dann die Arena zu erreichen.

Nach der Scaliger-Stadt beenden die Teams die Etappe in der gastfreundlichen Stadt der Este, Ferrara, die auch dieses Jahr den Teilnehmern und den Tausenden Zuschauern ein unvergessliches Fest mit Musik, Kunst und kulinarischen Köstlichkeiten bereiten wird.

Am Freitag, 18. Mai, morgens wird der Oldtimercorso nach Argenta, Ravenna, Gambettola, Sant’Arcangelo di Romagna wieder durch die Republik San Marino fahren, um den wunderschönen mittelalterlichen Ort Montefiore Conca zu erreichen - beim Aufstieg finden sechs Zeitfahrten statt. Die Mittagspause findet in Urbino, Piazza Borgo Mercatale statt. Nach einem schnellen Blick auf die Rangfolge geht es dann weiter zum Passo del Furlo und Acqualagna.

Wie schon im letzten Jahr fährt die Karawane über die Via Flaminia bis zur Kontrollstelle Gualdo Tadino und von hier aus über den Montemezzo-Pass nach Assisi hinunter. Im letzten Jahr kehrte der Rote Pfeil in die Stadt des Heiligen Franz zurück, und für die Teilnehmer war die Fahrt durch den mittelalterlichen Ort in Umbrien und der kurze Halt vor der Basilika Santa Maria degli Angeli ein unvergesslicher Moment.


Von hier aus geht es abwärts nach Spoleto und weiter über die Via Flaminia, wobei man die Stadt Terni erreicht. Aber man defiliert nicht nur durch die Altstadt: auf dem Corso del Popolo finden auch drei Zeitfahrten statt. Nach Narni und Rignano Flaminio erreichen die Teilnehmer über die Via Flaminia Rom. Die Einfahrt in die Hauptstadt ist vom Foro Italico zum Olympiastadion geplant, dann geht es am Tiber entlang weiter in die prächtige Altstadt. An der Engelsburg ist die übliche Neuordnung vorgesehen.

Hier eine weitere Neuheit des Rennens 2007: Die Oldtimer fahren über Corso Vittorio Emanuele I, Piazza Venezia am Altare della Patria entlang, erreichen dann über die Via dei Fori Imperiali das Kolosseum und setzen die Fahrt über die Via del Circo Massimo fort. Auf der Piazza Ugo La Malfa findet die Stempelkontrolle statt, bevor man an den Tiber zurückkehrt und über die Via della Conciliazione die Vatikanstadt erreicht.

Wieder einmal ist dies die sensationelle Chance, über die 27 km Strecke durch die Altstadt die "Ewige Stadt" in ihrem Glanz zu bewundern. Das Etappenende ist auf der Via Aurelia vorgesehen.

Im Morgengrauen am Samstag, 19. Mai, beginnt in Rom die dritte und letzte Etappe mit der traditionellen Strecke über die Via Cassia Richtung Ronciglione, Lago di Vico, Viterbo und Radicofani. Nach der großartigen früheren Papststadt Pienza werden San Quirico d’Orcia und Buonconvento durchfahren, hier findet das Mittagessen statt. Dann kommt einer der aufregendsten Momente der ganzen Mille Miglia: die Begegnung mit den Fans auf der Piazza del Campo mitten in Siena.

Durch das Chianti-Gebiet und das Elsa-Tal erreicht man Poggibonsi, S. Casciano in Val di Pesa und schließlich die Altstadt von Florenz, eine der beliebtesten Städte bei den Teilnehmern des Roten Pfeils. Hier folgen die zwei von der Menge gesäumte Auffahrten auf die Pässe Futa und Raticosa, wo die Oldtimer jedes Jahr von den Fans wie im Fußballstadion empfangen werden.

Dann erreicht man Monghidoro: Auf dem Hauptplatz des Apennindorfs findet eine Stempelkontrolle statt. Weiter geht es nach Sasso Marconi und über den Platz, an dem sich das Mausoleum des berühmten Guglielmo Marconi befindet: Hier können Teams, VIPs und Journalisten, die die Mille Miglia begleiten, die Arbeitsinstrumente des großen Bolognesen bewundern, die in Schaukästen auf dem Platz ausgestellt werden.

Über die Apenninausläufer bei Bologna geht es abwärts, bis eine weitere Neuheit die Teilnehmer der Mille Miglia 2007 erwartet: Zum fünfzigsten Jahrestag des Sieges beim letzten Mille Miglia Geschwindigkeitsrennen - 12. Mai 1957: Piero Taruffi im Ferrari - wird der Corso der Teilnehmer, bevor die letzten Zeitfahrten auf den Alleen von Modena ausgetragen werden, für eine Stempelkontrolle an der Carrozzeria Scaglietti Station machen, dem Fahrgestell-Atelier der legendären Ferraris, die in Italien und in der ganzen Welt Siege einfuhren.


Die Strecke durch den Apennin wandelt sich, ihr Verlauf wird schneller mit einer Fahrt durch die Emilianische Landschaft: von Rubiera ins Zentrum von Reggio Emilia, dann durch Castelnuovo di Sotto, Boretto, Viadana, Casalmaggiore, bis ein weiteres Bad in der Menge die Teilnehmer auf einem anderen außergewöhnlichen Platz erwartet: Piazza del Duomo in Cremona. Abschließendes Defilieren auf der Staatsstraße "Quinzanese" vor dem erwarteten Ziel in Brescia mit Einfahrt durch das Gebiet Fornaci, Via Lamarmora, San Polo, Sant’Eufemia bis zum Viale Venezia.

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