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Streik bei Hyundai

Foto: ams

Mit ersten Warnstreiks hat die Betriebsgewerkschaft des südkoreanischen Autoherstellers Hyundai Motor ihrer Forderung nach einer vollen Auszahlung des Jahresendbonus Nachdruck verliehen.

15.01.2007

Ein Firmensprecher in Seoul teilte mit, dass die Bänder in den drei Werken in Ulsan, Jonju und Asan am Montag (15.1.) für jeweils vier Stunden still gestanden hätten. Die Gewerkschaft kündigte weitere Arbeitsniederlegungen für die Nachtschicht und für Mittwoch an.

Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahmen ist ein Streit wegen der Entscheidung des Managements, den Zuschlag zum Ende des Jahres 2006 wegen des verfehlten Produktionsziels von 150 auf 100 Prozent eines Monatslohns zu kürzen. Das Unternehmen bekräftigte, dass es über die Entscheidung nicht verhandeln werde. Zudem beantragte Hyundai bei einem Gericht in Ulsan eine einstweilige Verfügung gegen die Arbeitsniederlegung, weil es die Aktion als illegal einstuft. Der Gewerkschaftsführer Park Yu Ki drohte mit einer Ausweitung der Streikaktionen, falls das Management nicht verhandlungsbereit sei.

Der Beschluss zur Kürzung des Bonus steht nach Angaben Hyundais im Einklang mit einer Vereinbarung mit der Gewerkschaft. Diese warf der Unternehmensführung vor, einseitig gehandelt zu haben.

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