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Studie

Auto-Handel in der Krise

Foto: dpa

Die Zufriedenheit der deutschen Autohändler ist auf einem Tiefpunkt. Dies geht aus der Händlerzufriedenheitsstudie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) im Auftrag von Eurotax-Schwacke hervor.

08.04.2008

Demnach beurteilen nach einem Schulnotensystem die mehr als 1.000 befragten Händler ihre Ertragssituation mit dem Wert 3,8. Im Vorjahr erteilten sie noch die Note 3,2. Bei der Umsatzrendite zeigten sich 57 Prozent sehr unzufrieden - 2007 lag dieser Umfragewert bei 37 Prozent.

Umsatzrendite sinkt von 0,9 auf 0,5 Prozent

Insgesamt ist die Umsatzrendite von 0,9 im Jahr 2006 auf 0,5 Prozent gefallen. Maximal ein Prozent der Umsatzrendite erzielten rund 50 Prozent der Händler, 2006 waren es 36 Prozent. Lediglich 13 Prozent der befragten Händler gaben eine Umsatzrendite von über zwei Prozent an - drei Prozent weniger als 2006. "Als Sollwert für die langfristige Existenzsicherung gilt eine Umsatzrendite von mindesten zwei Prozent", so das IFA. Nach Angaben von Willi Diez, dem wissenschaftlichen Leiter der Studie, macht das anhaltende hohe Rabattniveau den Händlern zu schaffen: "Der deutsche Automobilhandel befindet sich in einer schweren Ertragskrise, so dass davon ausgegangen werden muss, dass sich der Konsolidierungsprozess in der Branche noch beschleunigen wird."

Die Zahl der Automobilhändler ist zwischen 2000 und 2007 von 18.000 auf 9.500 gesunken, bis 2010 soll nach einer Prognose die Anzahl auf 8.000 weiter sinken.

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