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Studie

Autovertrieb sortiert sich

Foto: dpa

Autohersteller und Importeure wollen beim Vertrieb künftig bevorzugt auf kleine bis mittlere Automobilgruppen setzen, satt auf weitere Werksniederlassungen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Center of Automotive an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch-Gladbach.

25.06.2008 Uli Baumann

Gefordert werde dabei von den Autoherstellern vor allem ein hohes Maß an Professionalität. Kriterien wie Größe und Kapitalstärke spielen eine eher untergeordnete Rolle. Auch genießt die Senkung der Vertriebskosten nicht die oberste Priorität. Viel mehr soll die Marktausschöpfung erhöht werden.

Im Hinblick auf die 2010 auslaufende aktuelle Fassung der Kfz-GVO verfolgt die Hälfte der Hersteller das Ziel, die Händlerverträge neu zu gestalten. Jedoch beabsichtigt nur gut ein Viertel der Befragten, mit dem Ende der Kfz-GVO eine Netzkündigung auszusprechen. Nur die japanischen Hersteller geben überdurchschnittlich an, eine Neugestaltung der Händlerverträge anzustreben.

Als weiteres Ergebnisse der Studie wird deutlich, dass es bei den japanischen Fabrikaten und bei den französischen Marken zu der stärksten Händlerkonzentration kommen wird. Dagegen wird sich der Mehrmarkenhandel nur schwer durchsetzen, da immerhin die Hälfte aller Hersteller und Importeure von ihren Händlern Markenexklusivität fordern. Deutsche Hersteller wollen sich sowohl durch die intensive Beteiligung am umfangreichen Großkundengeschäft als auch durch die Anwendung des Agentursystems erheblich in den Vertriebsbereich vorstoßen.

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