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Studie

Benzinpreise abgesprochen

Die großen Ölgesellschaften Shell, BP, Esso, TotalElfFina und Texaco halten nach einer Studie der niederländischen Kartellbehörde den Benzinpreis künstlich hoch.

19.12.2001

Die großen Ölgesellschaften Shell, BP, Esso, TotalElfFina und Texaco halten nach einer Studie der niederländischen Kartellbehörde den Benzinpreis künstlich hoch. Die Ölgesellschaften träfen Absprachen mit den Tankstellenbesitzern, wonach sie sie bei Preissenkungen der Konkurrenz unterstützten, teilte die Behörde am Dienstagabend (18.12.) in Den Haag mit. Dieses "Unterstützungssystem" ermöglicht es den Tankstellenbesitzern, auf Preissenkungen der Konkurrenz schnell zu reagieren. Dadurch hätten Tankstellenbesitzer kein Interesse, den landesweiten Richtpreis zu unterbieten. "Fehlende Konkurrenz führt zu höheren Preisen für den Verbraucher."

Der Behörde zufolge fallen diese Art vertikaler Preisabsprachen nicht unter das europäische Kartellverbot. In den Niederlanden führe dies aber zur Wettbewerbsverhinderung. Die Kartellbehörde beabsichtigt daher, diese Art der Preisabsprachen zu verbieten. Die Ölgesellschaften wiesen die Vorwürfe zurück. "Der Pressebericht der Kartellbehörde ist irreführend", erklärte Shell.

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