Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital" unter Berufung auf eine Studie des Instituts von Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Darin werden 15 Autohersteller aus Europa, Japan und den USA verglichen.
Der französische Konzern Peugeot-Citroen ist demnach am besten auf den Klimawandel vorbereitet, gefolgt vom weltweiten Branchenprimus Toyota aus Japan. Beide reduzierten den CO2-Ausstoß am effektivsten.
BMW auf Rang drei, Porsche nur Vorletzter
Bewertet wurden neben der aktuellen Kohlendioxid-Emission der Fahrzeug-Flotten auch Einspar-Potenziale durch kleine Modelle oder innovative Technik. Dabei landete BMW mit dem dritten Platz als einziger heimischer Autohersteller im Spitzenbereich: Die Untersuchung sieht dort ein höheres Einsparpotenzial als bei allen anderen Anbietern. VW und Mercedes belegen lediglich Rang sieben und acht. Auch Ford und die General Motors-Tochter Opel wurden besser bewertet als die meisten deutschen Hersteller, weil sie bei Klein- und Kompaktfahrzeugen die Nase vorn hätten. Porsche hat die Flotte mit dem höchsten CO2-Ausstoß und belegt daher in der Studie sogar nur den vorletzten Platz. Schlusslicht ist der US-Konzern Chrysler.
Studie: Deutsche hinken beim Klimaschutz hinterher
Die deutsche Autobranche droht einer Studie zufolge bei Klimaverträglichkeit und CO2-Ausstoß abgehängt zu werden. Ausländische Hersteller seien deutlich besser auf die Herausforderungen des Klimaschutzes eingestellt.
Autor: dpa



