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Studie E-Autoproduktion

Chancen für europäischen Arbeitsmarkt

Renault Ökostudien, Renault Grand Scénic ZEV H2, Tanken Foto: Renault 42 Bilder

Der Bau von Elektroautos bietet laut einer Studie Chancen für den Arbeitsmarkt in Europa. Bis zum Jahr 2030 könnten in diesem Bereich 110.000 neue Jobs in Europa entstehen, schreibt das Beratungsunternehmen McKinsey in einer aktuellen Studie.

05.01.2011

Allerdings werde es dabei zu deutlichen Verschiebungen kommen: Während die Zahl der Arbeitsplätze in der Produktion von mechanischen Teile abnimmt, werden Fachkräfte und Ingenieure in den Bereichen Chemie und Elektronik der Studie zufolge stark gesucht.

2030 - zwei von drei Autos fahren mit E-Motoren

Insgesamt dürfte die Bedeutung der Einheit aus Motor und Getriebe nach Meinung der Experten weiter zunehmen. "Der Anteil des Antriebsstrangs an den Gesamtkosten eines Autos wird von 25 Prozent auf über 30 Prozent wachsen", sagt McKinsey-Partner Andreas Tschiesner.

Vorerst dürfte der Verbrennungsmotor aber der vorherrschende Antrieb bleiben, zeigen sich Experten und Automanager einig. Noch 2030 werden der Studie zufolge weiterhin in drei von vier Autos Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen. Dabei arbeitet der Verbrennungsmotor aber vielfach nicht allein. 2030 werden schon in zwei von drei Autos Elektromotoren ihren Dienst tun.

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