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Studie

Mängelquote steigt

Foto: GTÜ

Auf Deutschlands Straßen sind nach einer Studie acht Millionen Autos mit gravierenden Mängeln unterwegs. Das steigende Alter der Fahrzeuge und die Service-Müdigkeit der Verbraucher lasse die Zahl der defekten Autos wachsen, teilte die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) am Dienstag (16.9.) in Frankfurt auf der Messe "Automechanika" mit.

16.09.2008

Insgesamt war bei den Untersuchungen im ersten Halbjahr 2008 jeder zweite Wagen reparaturbedürftig - das waren 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei fast jedem vierten beanstandeten Auto waren Elektrik und Licht defekt, bei jedem fünften Fahrzeug die Bremsen, Reifen und Achsen.

Der immer älter werdende Fahrzeugbestand stelle eine Gefahr dar, kritisierten die Sicherheitsexperten. "Notwendige Verschleißreparaturen werden häufig nicht durchgeführt oder solange verschoben, bis ein größerer Defekt eintritt", schrieb die
Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger. Der technische Zustand vieler Autos sei erschreckend. Die Autos werden immer älter: Derzeit sind Wagen im Schnitt acht Jahre alt, jedes fünfte Auto sogar mehr als zwölf Jahre alt.

Unter den Marken konnten japanische Modelle auch in diesem Jahr ihren Ruf als "Mängelzwerge" verteidigen. Die wenigsten
Beanstandungen zählten die Prüfer im Segment Kleinwagen bei Modellen von Mazda, Honda und Toyota. Bei den Kompaktwagen hatten die wenigsten Mängel BMW, Toyota und VW. Bei der Mittelklasse lagen Jaguar sowie wiederum Honda und Toyota vorn. Der GTÜ-Gebrauchtwagenreport wird auf der Grundlage von fünf Millionen Hauptuntersuchungen erstellt.

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