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Studie

Markt straft Opel

Foto: dpa

Der Autobauer Opel wird nach Experteneinschätzung 2008 der Hauptverlierer auf dem deutschen Automobilmarkt sein.

06.12.2007

Mit einem Minus von 15.000 Fahrzeugen erwartet das Institut B&D-Forecast von Branchenkenner Ferdinand Dudenhöffer für den Autobauer mit Hauptsitz im hessischen Rüsselsheim den größten Rückgang. Absatzeinbußen auf dem deutschen Markt prognostizierte das Institut am Donnerstag (5.12.) auch für Mitsubishi, Alfa Romeo, Seat und Volvo.

Die GM-Tochter Opel verwahrte sich gegen die Darstellung. Die Prognosen des Instituts beruhten "auf einer isolierten deutschen Marktbetrachtung ­ in völliger Verkennung der Tatsache, dass das Automobilgeschäft heutzutage viel breiter aufgestellt ist und der Erfolg eines Unternehmens längst auf deutlich breiterer Basis gemessen wird", hieß es in einer Mitteilung aus Rüsselsheim. Angesichts der Produktneuheiten von Opel für 2008 wie dem Mittelklasse-Wagen Insignia, dem neuen Agila und dem überarbeiteten Zafira gebe es "keinen Grund anzunehmen, dass Opel von einer negativen Sonderkonjunktur betroffen sein soll".

Leichte Erholung für 2008 prognostiziert

Insgesamt erwartet B&D-Forecast im nächsten Jahr eine leichte Erholung des deutschen Marktes auf 3,34 Millionen Neuwagen. Davon dürfte am meisten Volkswagen (plus 41.000 Fahrzeuge) profitierten, gefolgt von Renault (plus 32.000) und Audi (plus 25.000). Auch BMW, Mercedes, Peugeot, Mazda und Ford zählt Dudenhöffer zu den Gewinnern.

Im Jahr 2007 hatte der deutsche Automarkt das schlechteste Ergebnis seit der Wiedervereinigung eingefahren: Der Absatz fiel mit einem Wert zwischen 3,16 Millionen und 3,17 Millionen so schlecht aus wie noch nie seit 1990, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

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