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Studie

Mehrwertsteuer beflügelt Autoabsatz

Foto: dpa

Ausgerechnet die umstrittene Mehrwertsteuererhöhung soll für eine Belebung des seit Jahren lahmenden deutschen Automarkt sorgen. Davon geht das Prognoseinstitut B&D Forecast in einer aktuellen Studie aus.

14.11.2005

Das Institut rechnet angesichts der für 2007 angekündigten Anhebung der Mehrwertsteuer von jetzt 16 auf dann 19 Prozent damit, dass vor allem private Kunden geplante Neuwagenkäufe vorziehen werden. Insgesamt wird das Potenzial der vorgezogenen Käufe bei etwa 50.000 Neuwagen angesiedelt. Damit würde nach den Berechnungen von B&D Forecast 2006 erstmals seit dem Jahr 2000 wieder die Zahl von 3,4 Millionen Pkw-Zulassungen im Bereich der Neuwagen geknackt. Der Vorzieheffekt werde sich vor allem im zweiten Halbjahr 2006 bemerkbar machen.

Nach Einschätzung der Marktexperten stehen die Chancen gut, dass sich ausgerechnet eine Steuererhöhung als Konjunkturprogramm erweise. Weitere positive Effekte werden in der deutlich gestiegenen Verfügbarkeit von Dieselpartikelfiltern gesehen. Im laufenden Jahr hat die Verunsicherung über Förderung oder Nichtförderung von Filtern, sowie über drohende Fahrverbote in Städten für sogenannte "Dieselstinker" für ein Absacken der privaten Käufe von Selbstzündern auf 13,6 Prozent nach 16,1 Prozent im Vorjahr gesorgt. Mit der nahezu lückenlosen Verfügbarkeit von Dieselpartikelfiltern ab Frühjahr 2006 werde es eine deutliche Marktbelebung geben, prognostiziert das Institut.

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