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Studie

Partikelfilter - Milliarden-Geschäft für Zulieferer

Foto: Beate Jeske

Der Verkauf von Dieselpartikelfiltern wird für die Autozulieferer laut einer neuen Studie in den nächsten Jahren ein Milliardengeschäft. Schon mit dem Start der Steuerförderung in Deutschland werde sich der Weltmarkt im kommenden Jahr auf 295 Millionen Euro verdreifachen.

09.08.2004

Dies erklärte Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft, am Montag (9.8). Im Jahr 2008 werde der Weltmarkt voraussichtlich ein Volumen von 1,1 Milliarden Euro haben. Diese Entwicklung biete den Zulieferern große Ertragschancen.

Diesel-Motoren sind vor allem in Europa seit Jahren auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr lag der Diesel-Anteil in Westeuropa laut Dudenhöffers Forschungsinstitut B&D-Forecast bei fast 44 Prozent. In Frankreich sind sogar zwei von drei neu zugelassenen Autos Diesel-Fahrzeuge. Der französische Hersteller Faurecia ist auch Marktführer bei Partikelfiltern. Die Tochter des PSA-Konzerns (Peugeot, Citroen) hat laut Dudenhöffer bisher 700.000 Filter hergestellt. Aber auch deutsche Hersteller wie Bosch seien noch rechtzeitig auf den Zug aufgesprungen.

Dudenhöffer rechnet damit, dass sich der Partikelfilter rasch durchsetzen wird. Durch die Steuerförderung in Deutschland werde hier zu Lande schon 2005 jeder zweite verkaufte Diesel mit einem Partikelfilter ausgerüstet sein. "Diesel ohne Partikelfilter werden in 2005 Deutschland zum Ladenhüter."

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